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Kommando Elefants Wochenendausflug nach Deutschland

Kommando Elefants Wochenendausflug nach Deutschland

Brumm Brumm Tucker Tucker – on the road again. Und es war kalt!!!! Sooooo bieber kalt! Irgendwer hat da seine Gasrechnung nicht gezahlt oder der Ex Papa Ratzinger hat noch urdentlich zur Frau Holle gebetet. Jedenfalls Dacia Heizung auf 100 Grad, Thermoskanne mit Glühwein mit, Schihaube auf die Birne und auf geht’s. Über Tschechien, welches unser ignorantes Navi als riesengroße Wiese kategorisiert, rein zu unseren deutschen Nachbarn.

Erster Stopp: Dresden – Veränderbar. Kleiner süßer Klub, irgendwie wie das Tüwi auf der Boku, wer’s kennt. Mitten in der Dresdner Fortgehmeile. Alle total nett, selbst gezimmerte Bühne mit Teppich und Kabel hatten wir zum Glück eh alle selber mit. Dann gab’s Pizza zur Abwechslung und dann war Showtime. Wir waren sehr gut! Es waren sogar ein paar Fans da von dem anderen Klub, wo wir vor Jahren mal in Dresden aufgeigten, das fanden wir sehr süß. Dann gab’s leckere Bierchen und Schlafsacklager auf Matratzenlager wurde vorbereitet. Um gscheit einschlafen zu können zogen ein paar von uns wilden Haudegen weiter zur Aftershowparty der Stuttgarter Band Heisskalt die in so ner Hütte um’s Eck spielten. Die haben nämlich neulich in Wien ihren schönen Giltzerbanner liegen lassen und wir haben den IPS-mäßig nachgeliefert. Drum großes Wiedersehenshallo und Riesenlaberlabergluckgluckgluck in deren Backstageraum. Heimweg gefunden, Haube aufgelassen, Schlüssel sperrt sogar, Gute Nacht. Der Luis hatte sich in der Dusche eingesperrt.

Zweiter Tag unser großen Deutschland Tour. Deutschland ist gar nicht so groß, wie alle sagen, wenn wir mit nur zwei Shows damit durch sind. Und die nächste Stadt, die es zu beackern galt, war Leipzig – eine unserer Lieblingsstädte dort, weil die so nen leckeren Weihnachtsmarkt haben. Gleich mal Hotel eingecheckt, Nickerchen, nen Abstecher zum Chinesen und dann ab in die Location. War ein riesengroßer ehemaliger DDR Tresor. Mit fetten Stahltüren, Schließfächern, Bankschaltern. Sehr absurd. Bühne war auch mini aber witzig. Denn vor der DJ-Tonanlage stand die normale Anlage und vor der wiederum die Bühnenanlage. Anlagen satt!! Während sich die Hauptband obschon des engen Wendekreises auf der Bühne abkämfpte und rum stresste hatten wir nur eine Sorge: Wo verdammt bekommen wir in diesem riesen Scheiß-Tresor ein paar Eiswürfel für unsere Drinks her?

kommandoelefantchinese

Jaa, dann hieß es wieder warten warten warten und endlich waren wir dran und Leute ich kann euch sagen: Wir waren sehr sehr gut. Ein Typ der aussah, wie Herbert Feuerstein stand in der ersten Reihe und schwenkte sein Fahrradrücklicht als gäbe es kein Morgen. Auch unsere lieben Freunde aus Ulm waren da – die Autos. Großartige Band, Virtuosen am Instrument, fantastisch berührende Texte, leider immer total besoffen. Wir räumten rasch das Feld, damit die Hauptband ordentlich Platz hatte. Als die anfingen, gab’s einen ohrenbetäubenden Riesenkrach aus den Boxen und dann Stille. Das Mischpult war abgekackt. Alle am rumhanseln, totales Chaos, hektisches Rumgestecke, massives Tohuwabohu. Unser Schlagzeuger Thorsten versuchte diese delikate Situation zu retten und meinte tröstend zu der verzweifelten Hauptband: „Jetzt scheißts euch mal olle net an“.

Wir verzogen uns mit den letzten Bierchen, gingen ins Hotel Schlafi Schlafi machen und fanden uns alle beim überraschend leckeren Frühstück wieder. Und sieben Stunden und einem Dutzend Pinkelpausen später fanden wir uns wieder in Wien.

Nächster Stopp: Irgendwo in Oberösterreich!

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Luis Pasching

äähm, mir ist grad ein bisi schlecht

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