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Lady Gaga – Artpop

Lady Gaga – Artpop

Lady Gaga – oder wie sie sich selbst nennt: Madre Monster – ist endlich mit einem neuen Album zurück. Artpop, das ab dem 08. November 2013 zum Verkauf steht, ist so ganz anders als die Vorgängerplatten und zeigt, dass die amerikanische Sängerin ein wahres Talent hat, was Veränderung angeht. Diese Begabung setzt sie aber nicht nur musikalisch, sondern auch in ihrem sonstigen Leben ein. Wie dem auch sei, wir haben vorab in Artpop reingehört und waren nicht enttäuscht.

ladygaga-artpop-cover

Der erste Song, Aura, bietet einen perfekten Einstieg ins Album. Lady Gaga (Homepage) eröffnet Artpop mit diesem komischen – für sie jedoch üblichen – Sprechgesang, den man ja schon aus etlichen anderen Songs kennt, und geht dann über in einen Track, der auch auf Born This Way passen würde. Das war aber auch schon wieder der einzige Wiedererkennungswert. Alles, was danach kommt, klingt wieder ganz neu. Selbst die einzelnen Lieder unterscheiden sich untereinander in Stil und Gesang sehr. Mal findet man schnelle Werke und dann kommt ein halber Rap. Das soll aber keineswegs ein negativer Punkt sein. So wird das Album wenigstens nicht langweilig.

Ein weiteres Highlight auf Artpop ist definitiv der Song Dope. Würde man nur nach Titel und Musikgenre beurteilen, könnte man meinen, dass Madre Monster nicht die Droge meint, sondern den zurzeit sehr modernen Jugendjargon, der gerne mal benutzt wird, um sein Entzücken über etwas kundzutun. In Wahrheit handelt es sich aber um eine wunderschöne Ballade, in der es tatsächlich um Drogen geht. Dope ist sehr emotional und Lady Gaga erzählt im Großen und Ganzen von einem verlorenen Freund, dass im Prinzip sie alles versaut hat und dass sie diejenige Person mehr als Dope braucht.

Aber das ist noch nicht alles: die Künstlerin hat sich für Artpop sogar noch Hilfe ins Boot geholt. Unterstützung hat sie unter anderem von R. Kelly, Twista und Too Short bekommen. Selbst ich, die eigentlich nicht wirklich auf diese Künstler steht, muss gestehen, dass auch diese Werke gut gelungen sind und die richtige Würze in das Album bringen.

Eigentlich kann ich mich über Artpop wirklich nicht beklagen. Die Mutter der Schrägheit hat wirklich gute Arbeit geleistet. Lady Gaga wird damit sicherlich jeden Fan und Nicht-Fan überzeugen können, weil das Album einfach ganz anders ist als der übliche Popmüll. Auch nach öfterem Anhören wird die Scheibe nicht langweilig. Nein, es gibt wirklich nichts auszusetzen.

Lady Gaga – Artpop

Für Fans von: Katy Perry
Interscope (Universal)
VÖ: 08.11.2013
Gesehen um: €18,99

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Doris Arnusch
Reps for Jesus!
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