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Machete Kills – Filmkritik

Machete Kills – Filmkritik

Was ursprünglich als Spaßtrailer für das Grindhouse Special von Robert Rodriguez und Quentin Tarantino begann, wurde im Jahre 2010 schließlich realisiert: Machete war geboren. Die Trash-Hommage, die zum Instant-Kult wurde, ist die Erfindung von Regisseur Robert Rodriguez und Hauptdarsteller Danny Trejo und war eigentlich schon 1995 während den Dreharbeiten zu Desperado ein Gesprächsthema. 15 Jahre hat es dann gedauert, bis Machete endlich die Kinos stürmen durfte.

Zur Story: Machete’s (Danny Trejo) Freundin (Jessica Alba) wird zu Beginn erschossen. Daraufhin wird Machete vom Präsidenten der Vereinigten Staaten (Carlos Estevez alias Charlie Sheen) beauftragt den mexikanischen Kartellboss Mendez (Demián Bichir) auszuschalten, weil dieser die U.S.-Hauptstadt mit einer Nuklearrakete bedroht. Nur Luther Voz (Mel Gibson), ein größenwahnsinniger Waffendealer kann die Bombe entschärfen. Also muss Machete… ok, wer jetzt noch nicht diesen Absatz übersprungen hat, der weiß wohl noch nicht, dass die Story in Machete überflüssiger ist, als ein weiterer Saw Teil um das Jigsaw Rätsel zu lösen.

Im ersten Teil der Machete-Saga wurden die Trailer zu den beiden Sequels Machete Kills und Machete Kills Again vorgeführt und machten schon mal Lust auf mehr. Auch wenn der erste Teil noch liebe- und humorvoll war, so fehlen diese Eigenschaften komplett in Machete Kills. Bevor der Film überhaupt beginnt, wird in einem weiteren Trailer der Titel zum dritten Teil mit Machete Kills Again… IN SPACE ergänzt. Alles noch schön und gut. In der Feature-Presentation sind die Dialoge schlicht und ergreifend ermüdend. Zu gewollt humorvoll, zu gewollt trashig und zwanghaft verrückt. Nur selten lacht man über die One-Liner. Rodriguez versucht zu sehr Machete mit Machete Kills zu übertreffen und darunter leidet der ganze Film. Trotz sensationellem Staraufgebot (Danny Trejo, Jessica Alba, Michelle Rodriguez, Charlie Sheen, Mel Gibson, Lady Gaga, Amber Head, Antonio Banderas, Cuba Gooding Jr. und wirklich noch viele mehr) und vielen Star Wars Anspielungen, wie zum Beispiel unglaublich schlecht schießende Gegner von Machete, wirkt Machete Kills ganz einfach zu gezwungen.

Und für all jene, die sich fragen, warum in dieser Kritik so oft das Wort Machete vorkommt: Dies soll euch einen Vorgeschmack geben. In Machete Kills vergehen (ohne Übertreibung) keine fünf Minuten, ohne dass Machete gesagt wird. Auch der Held spricht ständig von sich selbst in der dritten Person, nur damit der Titel des Filmes geschätzte 60 Mal vorkommt. Aber naja…

Machete don’t text!

Machete Kills

Kinostart: 19. Dezember 2013
Genre: Action, Trash
Regisseur: Robert Rodriguez
Cast: Danny Trejo, Michelle Rodriguez, Mel Gibson
Land: USA
Dauer: 107 Minuten
Filmverleih: Constantin Film
Für Fans von: Planet Terror, The Expendables

 

 

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