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Make Do and Mend – Arena Wien

Make Do and Mend – Arena Wien

Als sich um 20 Uhr die Tore des DreiRaum der Arena Wien öffneten, war eines direkt klar – das wird ein sehr intimes Konzert. Die Bühne war nämlich direkt im ersten, und vermutlich auch kleinsten, der drei Räume aufgebaut.

Daylight live

Als Erstes betraten Daylight die Bühne, eine vierköpfige Rockband aus Pennsylvania. Musikalisch lieferten sie eine gute und vor allem laute Show. Der Stil erinnerte teils stark an Kurt Cobain und ging in eine eher grunge-rockige Richtung. Auch wenn der musikalische Teil gut war, könnte an der Bühnenpräsenz noch etwas gefeilt werden. Zum einen an den etwas mageren und lustlosen Ansagen, die der Frontmann immer mal wieder ins Mikrofon nuschelte. Zum anderen wäre es auch von Vorteil gewesen, wenn der Bassist, der in der Mitte der Bühne zwischen den beiden Gitarristen platziert wurde, dem Publikum nicht durchgehen den Rücken zugewendet hätte.

apologies-i-have-non-live-2013

Nach einer sehr kurzen Umbaupause wurden die Mikrofone an Apologies, I Have Non übergeben. Diese sind nicht nur mit extrem guter Musik und sehr viel britischen Charme aus London angereist, sondern haben offensichtlich auch eine Busladung voll Fans mitgebracht. Der halbe Raum konnte bei jedem Song mitsingen, was die Band sichtlich freute. Mit sehr melodischen Tracks und teilweise dreimannstarkem Gesang wurde das Publikum durchaus überzeugt, auch wenn dieses sich immer noch in Zurückhaltung übte.

make-do-and-mend-live-2013

Nach einem wiederum sehr kurzen Wechsel waren schließlich Make Do And Mend an der Reihe. Mit den ersten zwei Songs “Stay In The Sun“ und “Count“ präsentierten sie zwei großartige Lieder aus ihrem aktuellen Album “Everything you ever loved“. Trotz der Ansage des Frontmanns und Sängers James Carroll mit seiner unverkennbar rauen Stimme “I have one favour to ask you – let’s move it up and keep those heads banging“ kam das Publikum nach wie vor nicht wirklich in die Gänge. Auch wenn die ersten Reihen die Band feierte, war die Stimmung weiter hinten eher träge. Es folgten Songs aus ihrem ersten Album “End Measured Mile“ wie “Transparent Seas“, “Oak Square“ und “Firewater“. Insgesamt wurde eine gute Mischung beider Alben präsentiert, und mit sehr viel Energie und auch sehr viel Schweiß umgesetzt. Etwas enttäuschend war die Tatsache, dass der Auftritt von Make Do And Mend gerade mal so eine knappe Stunde dauerte und es auch keine Zugabe gab. Abgesehen davon wurde den Fans aber eine einwandfreie Show geliefert.

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