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Man Of Steel – Filmkritik

Man Of Steel – Filmkritik

Zack Snyders Superman-Verfilmung Man of Steel verspricht bereits im Trailer Spektakuläres. Wir haben uns den Film für euch vorab angesehen und verraten euch, für wen sich ein Kinobesuch lohnt.

Der Planet Krypton steht kurz vor seinem Ende. Der Planetenkern ist instabil und ein Teil des Militärs wendet sich gegen die eigene Regierung. Bevor es zu spät ist, beschließen die Eltern der ersten natürlichen Geburt Kryptons seit Jahrhunderten, ihren frisch geborenen Nachkommen auf einen fremden Planeten zu schicken. Auf der Erde wächst das Kind als Clark Kent heran und erfährt nach und nach von seinen Kräften und seiner Herkunft. Dies ist die Ausgangssituation der Geschichte von Superman, welche uns bereits über verschiedenste Medien – wie Comics, Filme und Videospiele – vermittelt wurde.

Man Of Steel Ausschnitt

Man Of Steel – (c) Warner Bros. Pictures

Man of Steel ist Zach Snyders Versuch, dieser bekannten Geschichte neues Leben einzuhauchen. Viel Emotion und große Bilder, welche durch IMAX 3D Technologie noch mehr zum Strahlen gebracht werden, ziehen einen von Anfang an in ihren Bann. Die zahlreichen Actionszenen sehen blendend aus, sind aber so häufig, dass sie irgendwann vorhersehbar werden. Hier wäre weniger Bombast und mehr Dynamik besser gewesen. Die, für Fans bereits bekannte, Story von Supermans Selbstfindung und seinem Kampf gegen den wahnsinnigen General Zod, einem der wenigen Überlebenden Kryptons, ist spannend inszeniert und bemüht sich in vielen Szenen mit oft pathetischem Inhalt mitzureißen, was bis auf kleinere Hänger auch gut gelingt.

Die Besetzung ist durchaus solide, bietet aber, bis auf Russel Crowe in der Rolle von Supermans Vater, wenig echte Highlights. Henry Cavill macht sich gut als Superman, jedoch hätte der Rolle eine authentischere, ihren Tiefgang mehr zur Geltung bringende, Umsetzung besser getan.

Hans Zimmers Filmmusik unterstreicht sowohl Action als auch Handlung sehr gut und punktet wie gewohnt durch große orchestralische Arrangements.

Man Of Steel Ausschnitt

Man Of Steel – (c) Warner Bros. Pictures

Man of Steel bietet Spezialeffekte, Action und eine epische Geschichte für jene, denen bei Filmen wie Transformers oder Avengers der Tiefgang fehlt. Ohne nervige One-Liner oder einer viel zu kitschigen Liebesgeschichte werden spektakuäre Szenen serviert, die man selten so gesehen hat. Mankos wie der teilweise überzogene Pathos und zu viel Superlativ in den Actionszenen trüben den Eindruck etwas, Action- und Superheldenfans dürfen sich Man of Steel jedoch nicht entgehen lassen. Wer den Film sehen will, sollte dies, aufgrund der berauschenden Bildqualität, wenn möglich in einem IMAX Kino tun.

Man Of Steel Plakat

Man Of Steel Filmplakat – (c) Warner Bros. Pictures

Man Of Steel

Kinostart: 20. Juni 2013
Genre: Action/Superheldenfilm
Regisseur: Zack Snyder
Cast: Henry Cavill, Amy Adams, Michael Shannon, Kevin Costner, Russel Crowe
Land: USA
Dauer: 145 Minuten
Filmverleih: Warner Bros. Pictures
Film Website
Für Fans von: Transformers, Avengers, The Dark Knight Triologie

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