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The Naked and Famous – Gasometer Wien

The Naked and Famous – Gasometer Wien

Die neuseeländische Band The Naked and Famous (Homepage) besuchten mit ihrem neuen Album In Rolling Waves auch das Gasometer in Wien. Zusammen mit der Vorband Farewell Dear Ghost (Homepage) konnte das Publikum so einen der schönsten Abende seit langem im Gasometer verbringen.

Farewell Dear Ghost

Nur 40 Minuten hatte der Support Farewell Dear Ghost Zeit, um das Publikum von sich und dem Debütalbum zu überzeugen. Zwar war der Sound nicht ganz optimal, die Gitarre von Philipp war stellenweise viel zu leise, das Schlagzeug hingegen fast übermächtig (übrigens ein großartiger Schlagzeuger). Nichtsdestotrotz war der gut gefüllte Gasometer bereits nach den ersten Songs überzeugt und spätestens ab Wake Up war jeder anwesende im Saal mitgerissen. Man hat sichtlich gemerkt, wie eine Last von den Schultern der Band gefallen ist – es gibt sicher leichteres als ein Album zu produzieren aber vermutlich wenig schöneres als das Ergebnis der Arbeit vor (überzeugtem) Publikum zu präsentieren. Mit Fade Out endete diese kurze Demonstration auch schon wieder und die Umbauarbeiten für den Mainact begannen.

In Rolling Waves

A Stillness läutete die kurze aber gewaltige Liveshow der Band ein. Die Akustikgitarre von Frontmann Thom Powers wechselt sich mit einem trockenen Beat und der Stimme von Frontfrau Alisa Xayalith ab bis in den letzten 2 Minuten der typische Elektropopstil von The Naked and Famous herauskommt.

Die Menschen im Publikum, die den ersten Song noch verschlafen haben, wachten spätestens bei Hearts Like Ours, der ersten Single des neuen Albums, auf. Mit sichtlicher Freude über so großen Zuspruch spielte die Band den Auftritt, was sich auch spüren lies. Die Stimmung im Gasometer war gespannt und ekstatisch zugleich, was sicher auch daran lag, dass dieses Mal der Sound wirklich gut war. Auch der nächste Song, Girls Like You, wurde vom Publikum frenetisch mitgesungen und mitgetanzt.

Ein kurzes Technikproblem störte niemanden wirklich im Saal, vermutlich auch weil man durch den kurzen Soundcheck zuvor auch schon die typischen Schlagzeugbeats von All Of This heraushören konnte und diese Vermutung sich als richtig herausstellte.

Mit der darauffolgenden Hitsingle Punching In A Dream war das Konzert endlich am Höhepunkt angelangt. Der für The Naked and Famous typische Songaufbau, die explosive Liverversion, die markante Stimme von Alisa – besser kann ein Song bei einem Konzert nicht funktionieren. Nach dem melancholischeren Waltz und No Way war der Auftritt leider schon wieder fast vorbei. Jedoch folgte ganz am Schluss noch der Song auf den viele im Publikum noch gewartet haben: der Song, der den Hypetrain rund um The Naked and Famous in Bewegung setzte, Young Blood.

Die Band aus Neuseeland hat ein großartiges Konzert zum Besten gegeben und bewiesen, dass sie mit ihren Songs auch live überzeugen. Sie spielten zwar keine Zugabe, aber es hätte auch keinen besseren Song als Young Blood gegeben um dieses Konzert zu beenden. Die Kombination aus Vorband und Hauptact machten den Abend zu einem der besten, die ich bisher im Gasometer erleben durfte.

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