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Nickelback – Stadthalle Wien

Nickelback – Stadthalle Wien

Passend zu Halloween wollten wir auch etwas richtig Gruseliges erleben – da kam uns das Nickelback-Konzert in der Wiener Stadthalle gerade recht. Bereits die Hinfahrt glich einer Geisterbahn: Untote aller Art, hier und da eine nuttige Krankenschwester, verschiedenste Monster und der ein oder andere Kostümierte auf dem Weg zu seiner Halloween Party. Besonders furchteinflößend waren der ins Koma gesoffene Typ, der gerade verarztet wurde und der mit halbem Käsekrainer-Hotdog in der Hand, mit vier Polizisten, Diskutierende bei der Abendkassa.

Nickelback live in der Stadthalle Wien

Es lebe die Saufhütte

Um diese Eindrücke ordentlich verarbeiten zu können und auf die erfolgreich ergatterten Tickets anzustoßen, haben wir uns ein Bierchen besorgt. Aber nicht klassisch an der Stadthallen-Bar (ein Bier um 4,30 ist einfach zu teuer…) sondern bei einem netten Herren, der illegal Bier aus seinem Handwagerl um zwei Euro verkauft hat. Zur Feier des Tages drückte er uns noch eine Petition zur Erhaltung des Saufhütten Gastgartens zum Unterschreiben in die Hand.

Danach wurde es auch schon Zeit der Vorband Skillet (Homepage) einen Besuch abzustatten. Die etwas gecastet wirkende Band (fesche singende Drummerin | punkige, ebenfalls gut aussehende Gitarristin | drei nicht zu verachtende Jünglinge | zu druchproduzierte Musik inklusive Cello und Geige – ganz ehrlich, wo gibt’s denn sowas?) konnte mit wohl härteren Klängen als Nickelback die ersten Besucher aus der Reserve locken. Trotz solider Darbietung konnten uns die Klogespräche besser unterhalten.

Mandi (Name von der Redaktion gegeben / echter unbekannt): He, schau da des moi aun. Is schon gschissen verfließt.

Nickelback in der Stadthalle Wien

Die Dreifaltigkeit der Konzertfotografie – „So zoom i mi zubi“

Nickelback, Chad Kroeger ist nicht Darth Vader

Mit DEM Badass-Theme der Filmgeschichte, dem Imperial Marsch aus Star Wars, betraten Nickelback die Bühne – unverkleidet, wie langweilig. Ab den ersten Tönen war klar: Fetter Sound, wie er im Buche steht. Eine spektakuläre Lichtshow unterstützten die Klassiker auf der The Hits Tour bestens. Der Name war Programm, kein Kracher fehlte in der Setlist (siehe unten). Trotzdem waren nicht alle begeistert. Im Rauchergehege konnten wir folgenden O-Ton abfangen – NSA Style:

I frog mi warum i so vü Göd für so an Scheiss ausgebn hob. Die san echt schwul und da Stefan hot Recht ghobt wira mi gfrogt hot „wüst des wiakli seng“. Nickelback ist ab heute *Vogelzeig-Geste* für mi. Des san Idioten, a Kaschpaltheater.

Nickelback live in der Stadthalle Wien

Diese Auffassung können wir nicht teilen. Ganz im Gegenteil, die Herren lieferten eine grundsolide Rockshow ab. Stimmung war da, der Funke ist übergesprungen und Chad ging sogar auf die Schilder der Besucher ein.

Unterm Strich war’s dann doch nicht so gruselig wie erwartet. Nickelback haben uns definitiv positiv überrascht und überzeugt.

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Daniel Kubera
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