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OneRepublic – Native

OneRepublic – Native

Pop vom Feinsten aus den Staaten – Die Hitmaschinen von OneRepublic brachten am 23.3.2013 ihr lang erwartetes drittes Studioalbum namens „Native“ heraus.

„Native“- dieser Name ist Programm, wenn man sich die Platte der sympathischen Band aus Colorado durchhört. Sehr organisch und rhythmusgesteuert klingen die Zwölf Tracks ihres neuesten Releases.  Das Pop-Gewand, in das die Songs gehüllt sind, besteht überwiegend aus Rock-, Folk- und Blues-Elementen und auch einige Gospel-Einstreuungen gibt es zu entdecken. Die auf den Vorgängern selten zu findenden Synthesizer und Elektronik-Fetzen sorgen diesmal für die nötige Frische und einen neuen Twist im klassischen OneRepublic-Sound. Genau das gepaart mit den altbekannten Stärken der Band – wie der vielfältigen Instrumentierung, den eingängigen Melodien und dem starken Songwriting – katapultiert das Quintett auf ein neues Level.

Mit dem Opener „Counting Stars“ schleudern die Pop/Rocker ihren vielleicht stärksten Song gleich zu Beginn heraus. Der Drang aufzuspringen und Zeilen wie „everything that kills me makes me feel alive“ mitzusingen, ist enorm. Die zwei darauf folgenden Tracks sind die beiden erfolgreichen Singles „If I Loose Myself“ und „Feel Again“. Ersterer repräsentiert die neue Richtung von OneRepublic (Homepage) perfekt. Elektronische Fragmente treffen hier auf eine Vielzahl an Instrumenten. Auch „What You Wanted“ setzt auf das organische Feeling verpackt in Synthiesounds. In eine ganz andere Richtung steuert das von einer E-Gitarre getragene „Light It Up“, das einen gewissen Rock-Vibe liefert. Leider befinden sich in der Mitte des Albums einige Tracks, die etwas schwach wirken und sich nicht leicht im Gehörgang einnisten. Auch das eher klassische „Au Revoir“ nimmt an Tempo und kann nicht gänzlich überzeugen. Mit „Burning Bridges“ und „Preacher“ finden sich dann aber doch noch zwei absolute Top-Songs auf dem Werk. „Burning Bridges“ offenbart einmal mehr die wunderbare Stimme Tedders  und auch sein äußerst brillantes Songwriting zusammen mit Bassist/Cellist Brent Kutzle verdient Anerkennung. Textlich gibt es in erster Linie sehr persönliche und introvertierte Songs zu hören, die von der Spiritualität des Großvaters, der Angst vorm Fliegen oder Liebesangelegenheiten handeln.

OneRepublic Native Cover

OneRepublic standen schon immer für Popmusik mit einem gewissen Qualitätsanspruch. „Native“ ist die fast schon logische Weiterentwicklung der beiden Vorgänger „Dreaming Out Loud“ und „Waking Up“. Auch wenn es einzelne Nummern gibt, die nicht ganz überzeugen können, ist der Großteil dieses Albums ein Fest für jeden Pop-Feinschmecker.

OneRepublic – „Native“

Für Fans von: Coldplay, Snow Patrol
Universal
VÖ: 22.03.2013
Gesehen um €12,99

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Vanessa Spanbauer

„Stop trying to fit in – when you were born to stand out!“

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