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Paradox: Ein rassistischer Anti-Rassismus Song

Paradox: Ein rassistischer Anti-Rassismus Song

Der US-amerikanische Country Star Brad Paisley brachte gemeinsam mit Rapper LL Cool J den Song „Accidental Racist“ heraus. Eigentlich sollte der Song der Versöhnung zwischen Schwarz und Weiß dienen, doch es hagelt Kritik von vielen Seiten. Das verrückte an der Sache, dem Song wird sogar Rassismus vorgeworfen. Stellenweise wird er Internet schon als „schlechtester Song aller Zeiten“ gehandelt.

Für besonderen Ärger sorgt Brad Paisleys Zeile in der er singt, er sei „Ich bin stolz darauf, woher ich komme, aber nicht auf alles, was wir getan haben“. Weiter singt LL Cool J „Wenn du meine Goldketten nicht verurteilst, werde ich die Eisenketten vergessen“.

„Die Rebellen kämpften für die Konföderierte Armee, weil sie die Sklaverei weiterführen wollten. „Stolzer Rebellensohn“, bist du sicher? Ist das so etwas wie „stolze Tochter des Dritten Reiches“?

kritisiert die schwarze Autorin Dodai Stewart in ihrem Blog. Auf Twitter verteidigt sich Brad:

Ich würde keine Zeile ändern. Diese Scheibe ist nicht als leichte Musik gedacht.

Und LL Cool J zitiert den Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung:

Alles, was uns an anderen irritiert, hilft uns, uns selbst zu begreifen.

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Daniel Kubera
“Life has improved immeasurably since I have been forced to stop taking it seriously.” - Hunter S. Thompson
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