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Paramore – Paramore

Paramore – Paramore

Paramore (Homepage) sind nach vier Jahren wieder mit einem neuen Album am Start! Der selbst betitelte Longplayer ist ihr insgesamt Vierter und gleichzeitig der Erste, der als Trio veröffentlicht wird. Denn 2011 verließen zwei Mitglieder die Band aus Tennessee. Als Drummer hilft dafür nun Ilan Rubin (Nine Inch Nails, Angels & Airwaves) aus!

Schon die im März veröffentlichte Single „Now“ klingt ein wenig anders als gewohnt und machte Lust auf mehr. Etwas, das sie mit dem Opener von „Paramore“ gemein hat. Auch der wirkt erst gewöhnungsbedürftig, ist aber ein cooles Stück!
Doch schon der dritte Song klingt stilistisch anders – ein wenig poppig mit aufwendig gestalteter Musik und kleinen Elektroeinflüssen. „Grow Up“ ist eine entspannte Nummer und definitiv ein Ohrwurm!

Dem Ganzen setzt der sechste Track „Ain’t It Fun“ noch eins drauf! Mit einem tollen Flow in den Strophen und einem mitreißenden Refrain versprüht er die kompletten fast fünf Minuten Spielzeit gute Laune pur! Vor allem der Chor, der in der Mitte einsetzt, unterstützt die Wirkung noch. Auch die zweite Singleauskopplung „Still Into You“ und das darauf folgende zehnte Lied „Anklebiters“ gehören zu den Stimmungsaufhellern der Platte!

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Doch natürlich können Paramore auch etwas ernsthafter: zum Beispiel in „Part II“, der eine von der Band nicht geplante Fortsetzung von „Let The Flames Begin“ des 2007er Album „Riot!“ ist. Oder in „Last Hope“, dessen melancholischer Text und Klang dem Titel absolut gerecht werden.
Der einzig durchgehend ruhige Song der CD heißt „Hate To See Your Heart Break“ und watet mit Streichinstrumenten und gefühlvollem Gesang von Hayley Williams auf. Genauso heraussticht das Schlusslicht „Future“, das zwar ebenso ruhig beginnt, sich in den über sieben Minuten jedoch zu einem lauten Finale steigert!

Nur die Nummern fünf, elf und 15 fallen auf „Paramore“ mehr auf! Alle drei sind kurze Zwischenspiele, in denen die Sängerin mit einer Ukulele begleitet wird. Ob diese wirklich nötig sind oder ob man sie auch hätte weglassen können, ist wohl eine Frage des Geschmacks. Sie teilen den abwechslungsreichen Longplayer zumindest deutlich in vier Teile ein.

Alles in allem ist „Paramore“ ist ein super Soundtrack für Sonnenstunden. Unter den insgesamt siebzehn Liedern finden sich viele Ohrwürmer und unterschiedliche Tendenzen der Stilrichtung, die Paramore allesamt gut stehen!

Paramore – „Paramore“

Für Fans von: Flyleaf
Atlantic (Warner)
VÖ: 05.04.2013
Gesehen um €15,99

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