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Reingehört: The Lone Bellow – The Lone Bellow

Reingehört: The Lone Bellow – The Lone Bellow

Das amerikanische Folk-Trio The Lone Bellow (Homepage) entstand während einer schwierigen Phase. Bandmitglied Zach Williams begann mit dem Songwriting, als seine Frau nach einem Reitunfall im Krankenhaus lag und zuerst lange Zeit um ihr Leben kämpfte und danach gegen eine Querschnittslähmung. Williams beschloss, Gitarre zu lernen und mit seinem Kumpel aus dem College Brian Elmquist eine eigene Band zu gründen. Zuerst spielten beide unter dem Namen Zach Williams And The Bellow in diversen Pubs, bevor das dritte Mitglied Kanene Donehey Pipkin das Trio vervollständigte. Daraufhin verkürzte sich der Name und es entstand The Lone Bellow.

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Mit ihrem selbst betitelten Debütalbum zeigen die Folk Sänger aus Brooklyn, das mehr in ihnen steckt als in jeder 0815 Band. Der Opener Green Eyes And A Heart Of Gold beschert einen tollen Einstieg und erfüllt alle Erwartungen: Gängiger Chorus begleitet von tanzbarem Country-Sound. Bei dem etwas ruhigeren You Never Need Nobody demonstrieren The Lone Bellow, wie perfekt die Stimmen harmonieren und somit eine Gänsehautatmosphäre erschaffen können. Das melancholische Fire Red Horse und Looking For You bis hin zum etwas rockigeren Abschluss The One You Should’ve Let Go, erweisen sich als interessant und abwechslungsreich und demnach als immer wieder hörbar.

Das Album ist sehr gelungen und nach einem „Folk-Überschuss“ der letzten Jahre ein guter Start in diesem Genre. Wir freuen uns schon auf das nächste Album und hoffen bis dorthin auf eine Europatournee um das warten ein wenig zu verkürzen!

The Lone Bellow – The Lone Bellow

Für Fans von: Mumford & SonsThe Civil Wars
Descendant Records (Sony Music)
VÖ: 23.08.2013
Gesehen um €13,99

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