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RUSH – Alles für den Sieg – Filmkritik

RUSH – Alles für den Sieg – Filmkritik

Constantin Film präsentiert eine Ron Howard-Produktion (Regisseur von Apollo 13 und A Beautiful Mind). In den Hauptrollen finden sich Chris Hemsworth und Daniel Brühl als erbitterte Gegenspieler wieder. RUSH – Alles für den Sieg erweckt in beeindruckenden Bildern die Geschichte der Formel 1 von 1974-1976 erneut zum Leben.

Daniel Brühl, in der Rolle des Österreichers Niki Lauda und Chris Hemsworth, als britischer Superstar James Hunt, matchen sich in der alles entscheidenden Weltmeisterschaft von 1976. Ein Jahr davor, als Niki Lauda den Titel ergatterte, kommt es ’76 zum großen Showdown zwischen den beiden erbitterten Rivalen und die Saison endet mit wohl einem der spannendsten Finalrennen der Sportgeschichte in der Formel 1.

Zu Beginn des Films RUSH treffen die zwei Kontrahenten zum allerersten Mal in der Formel 3, einer Untergattung der Formel 1, aufeinander. Die Formel 3 ist in abgeschwächter Form mit weniger Geldmitteln die dritte Liga des Einsitzers im Motorsport. Hunt gilt als britischer Superstar, dem große Chancen vorausgesagt werden, Lauda ist bis dato unbekannt. Er bricht mit seiner Familie, vor allem mit seinem Vater, der ihn als Nachfolger seiner Firma sieht. Mit seinen ausgezeichneten Kenntnissen in der Mechanik spielt Niki seine Karten gekonnt aus und verschafft nach einer langen Nacht in der Werkstadt dem Team ein schnelleres Auto, was ihn schlussendlich zum zweiten Fahrer des Teams neben Clay Regazzoni, gespielt von Pierfrancesco Favino, macht. Die zwei bilden ein anfänglich eingespieltes Team, 1974 stellt das italienische Team Ferrari zwei neue Fahrer vor: Niki Lauda und Clay Regazzoni.

Die Lage spitzt sich zu, als Lauda 1975 den Weltmeistertitel einheimst und die Rivalität zwischen ihm und Hunt größer wird. Die zwei fühlen sich allerdings verbunden – eine wahre Feindschaft mit viel Respekt. Beim Showdown zwischen Lauda und Hunt steigt die Spannung, Regen und schlechtes Wetter bringen die ersten Anzeigen für ein schreckliches Ende. Bevor die Fahrer an den Start gehen, wird eine Abstimmung durchgeführt, ob das Rennen überhaupt stattfinden soll. Doch die Überzeugungskraft Hunts, übertönt die Bitten Laudas, sodass alles regulär abrennen kann. Gänsehaut. Denn das Unausweichliche war nicht mehr zu stoppen…

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Bildgewaltiges Spektakel „RUSH“

RUSH ist in allen Belangen für einen Motorsportfan ein absolutes Muss. Ein bildgewaltiges Spektakel mit beeindruckenden Schauspielern, die in ihre Arroganz zum Leben erwachen und durch ihre ständigen Neckereien, dem Film noch einen humoristischen Touch verleihen. Beide Figuren lassen nichts aus, um ihre Vorteile zum Ausdruck zu bringen. Hemsworth, der den Liebling aller Frauen spielt, den Mann mit dem man(n) am liebsten tauschen würde und Brühl, der Ehrgeizling, der in vielen Momenten das Arschloch raushängen lässt, zeigen sich in Höchstform. Die Sympathien liegen bei beiden zwar eher im unteren Drittel, machen es aber wett, sobald sie in ihre Streitwägen steigen. Denn dann strömt in jedem Mann das Adrenalin und man fiebert unwissentlich mit einem der Beiden automatisch mit.

Neben einer sensationellen Regie von Ron Howard, einem Szenenbildner wie aus dem Buche, Mark Digby, der schon bei Slumdog Millionär inszenierte und Schauspielern, wie Daniel Brühl, Chris Hemsworth, Olivia Wilde und Alexandra Maria Lara, zeigen sich Originalschauplätze wie der Nürburgring in voller Größe. Auch der Soundtrack kann sich sehen lassen. Mit Oscarpreisträger Hans Zimmer hat sich Howard ein Urgestein der Filmmusikszene geholt.

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Rush – Fazit

Alles in allem ist der Film RUSH mitreißend, spannend und auf jeden Fall für die Männerwelt und alle Frauen, die die Formel 1 lieben, zu empfehlen.

Denn Männer lieben Frauen, aber was sie noch mehr lieben sind Autos

– verdammt schnelle Autos und das haben die Formel 1 Wägen mit ihren gut 500 PS 100 prozentig zu bieten. Da es aber einen durchtrainierten Chris Hemsworth, öfters mit nacktem Oberkörper zu sehen, gibt, haben auch Frauen etwas zu gucken. Leider gibt es ab und zu Momente, die den Film für kurze Zeit in die Länge ziehen und daher bekommt RUSH trotz allem eine stolze 4/5.

RUSH – Alles für den Sieg

Kinostart: 3. Oktober 2013
Genre: Drama-Biopic
Regisseur: Ron Howard
Cast: Chris Hemsworth, Daniel Brühl, Olivia Wilde, Alexandra Maria Lara
Land: Deutschland
Dauer: 123 Minuten
Filmverleih: Constantin Film

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