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Russkaja – Posthof Linz

Russkaja – Posthof Linz

Für den Support im Posthof (Homepage) sorgten die Oberösterreicher von A.A.R.A. (Facebook). Das Quintett zeigte, das man auch ohne E-Gitarre rocken kann und präsentierte Mundart Folk Pop im Tuba Beat. Mit dem Coversong “Köpferl Im Sand“ von Arik Brauer eröffneten die sympathischen A.A.R.A. den Konzertabend. Neben gutem Schmäh überzeugten A.A.R.A. mit experimenteller Musik aus Didgeridoo, Tuba, Melodica, Glockenspiel und Schlagzeug. Nebenbei brachten die Jungs mehrere Gadgets, von der Spielzeugtrompete bis zum Alltagsgegenstand mit in die Show ein. Dabei entwickeln A.A.R.A. einen eigenen Sound, der sich bis am nächsten Morgen in die Gehörgänge festkrallt.

(c) Andreas Straßmayr – A.A.R.A.

Bevor es am Montag zu “Circus Halli Galli“ und am Dienstag zur “Harald Schmidt Show“ geht, präsentierten Russkaja (Facebook) ihr neues Album “Energia“ im Posthof Linz. Mit “Tanzi Tanzi“ sorgte die russische Ska Band für einen vielversprechenden Auftakt. Russkaja verbreitete eine gute Stimmung. Überhaupt Sänger Georgij Makazaria der ein breites Grinsen bis zu den Ohren aufgesetzt hatte. Nach einem gelungen Energie Austausch zum Titeltrack “Energia“ folgte bei “Traktor“ die Kollektivbildung.

(c) Andreas Straßmayr – Russkaja

Um dieses Kollektiv auf die Probe zu stellen, gab es für das Publikum ein Spiel dazu. In Spanien läuft man bekanntlich im Volkssport vor Stieren davon. In Russland und in der Ukraine anscheinend vor Traktoren. Im Publikum wurde durch einen Fan die Mitte gebildet. Der Rest der Fan Schar läuft gegen den Uhrzeigersinn um die Mitte herum. So verwandelte dieser gigantische Circle Pit, den Posthof in ein riesiges Partykollektiv. Im Anschluss folgte “Change“ und “More“. Beim türkischen Track “Istanbul“ holten sich Russkaja die weibliche Anhängerschaft auf die Bühne und luden zum Bauchtanz ein. Mit diesem Stück brachten die Wiener, südländisches Flair in den Linzer Posthof.

(c) Andreas Straßmayr – Russkaja

Mit der musikalischen Mischung aus traditioneller russischer Musik, Ska und jede Menge Entertainment war die Stimmung im gefüllten mittleren Saal nicht mehr zu bremsen. Es ist schön eine Band live zu sehen, die ihre Musik mit Leidenschaft sowie Professionalität präsentiert und gleichzeitig noch ihre Fans unterhalten. So sorgen Russkaja für ein einzigartiges Konzerterlebnis. Zum Abschluss gab es noch die Klassiker wie “Wolna I Ja“, “Dope Shit“ und “Dobrij Abend“.

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