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S O H N – The Wheel

S O H N – The Wheel

Toph Taylor hat uns mit seinem Soloprojekt Trouble Over Tokyo viel Freude bereitet und das Ende von eben diesem war eine der wenig erfreulichen Nachrichten im Musikjahr 2012. Glücklicherweise hat Toph das Musikmachen nicht aufgegeben und so dürfen wir uns über die erste EP „The Wheel“ von seinem neuem Projekt S O H N freuen.

Genauso minimalistisch wie die Google-Suchergebnisse, seine Homepage oder seine Facebook-Beschreibung gestaltet sich auch die Platte. Die vier Songs beinhaltende EP beginnt mit der wunderbaren Stimme von Toph, die nur ein paar Sekunden später auch zum wiederkehrenden Mantra des ersten Tracks „The Wheel“ wird. Die minimalistischen, sich wiederholenden Lyrics, untermalt von sanften Synthesizer-Klängen und bewusst gewählten Beats, sind auch genau das, was dieses kleine Album ausmacht. Hier ist kein Schlag, keine Note zu viel oder zu wenig, jeder Track wirkt in sich geschlossen. Sogar die kurze Stille zwischen den Songs scheint beabsichtigt.

CD Cover "The Wheel" von S O H N

Es geht um Anfänge und Schlussstriche, um verlassene Orte und neue Städte. Der Brite, der in Wien lebt und nun auch musikalisch von Tokyo umgezogen ist, hat sich verändert. Und er zeigt auch, dass Veränderung manchmal gut tut. Genregrenzen werden gesprengt, Loops gehen Hand in Hand mit den Vocals durch den trüben Wald und werden von den Synthesizern sanft über den Boden getragen.

Der verlorene S O H N ist zurück und zeigt mit seiner ersten EP, dass er einer der Namen ist, die man 2013 auf alle Fälle beachten sollte. Man findet kaum Schwachstellen. Außer der Dauer – die knapp 16 Minuten lange Platte ist einfach zu kurz.

S O H N – „The Wheel“

Für Fans von: Trouble Over Tokyo
Pid
VÖ: 13.11.2012

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