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Sieben Tage und sieben Nächte an der Themse – Part 1

Sieben Tage und sieben Nächte an der Themse – Part 1

Städte auschecken fällt oft in die Kategorie der Wochenendtrips – Warum es sich aber durchaus lohnt, eine ganze Woche in London einzulegen, erfahrt ihr hier. Konzerte, Rote Teppiche und Paparazzi inklusive.

Flüge gebucht, Hotel reserviert und Koffer gepackt. Schon im Flugzeug stieg die Vorfreude auf die britische Hauptstadt ins Unermessliche. Sieben actionreiche Tage waren zu erwarten, wie actionreich stand allerdings noch in den Sternen.

Die Akte Ora

Gleich nach der Landung fing der Stress an, denn ein Konzert stand an. Auf dem Plan stand eine Show der britischen Sängerin mit kosovarischen Wurzeln Rita Ora (Homepage). In den UK liefert die auf Jay-Zs Label gesignte Ora einen Hit nach dem anderen. Bei uns ist sie dank dem Sommerhit „Hot Right Now“ von DJ Fresh auch keine gänzlich Unbekannte mehr. Am 6. Februar spielte sie einen ausverkauften Zusatzgig zur sold-out Show am Tag zuvor im Shepherd’s Bush Empire, eine der Drei O2 Locations Londons. Wie gerne würde ich hier und jetzt von dem Konzert berichten, jedoch wurde mir der Zutritt leider verwehrt.

Rita Ora im Shepherd's Bush Empire

Die Tickets, die ich über die von Ticketmaster – das UK Pendant zu unserem Ö-Ticket – gehostete Wiederverkaufsplattform Get Me In! erstanden hatte, waren Fälschungen. Der Scanner in der Location nahm den Code partout nicht an und somit waren 80 € in den Wind geschossen. Im Moment wird der Fall noch von der Firma geprüft, die Chancen sein Geld wieder zu sehen, stehen also nicht schlecht. Für einen zukünftigen Konzertbesuch in England würde ich daher eher davon abraten über solche Internetseite zu bestellen. Man ist eher auf der sicheren Seite bei ausverkauften Konzerten sein Glück direkt vor der Halle zu versuchen.

Papa-Paparazzi

Aufs Konzert hatten wir es schon einmal nicht geschafft, also blieb noch die vorher angekündigte Aftershowparty. Ab ging es in Londons Nobelbezirk Mayfair zur Mahiki Cocktailbar. Dort gehen Stars wie Rihanna, die Pussycat Dolls und Kanye West ein und aus, was natürlich auch ein anderes Londoner Phänomen auf den Plan ruft: Paparazzi. Die standen schon auf Abruf bereit, da sich nicht nur die Sängerin, sondern auch andere Celebrities wie Cheryl Cole und Model Cara Delevingne angekündigt hatten. An die 20 Paparazzi warteten geduldig mit ihren schweren Kameras in der Hand auf ihre Einnahmequelle. Hungrig auf ein Foto – das Foto – stürzten sie sich auf die ankommenden Autos. Dass Ora keine Verletzungen davongetragen hat, ist angesichts dieses Schauspiels ein Wunder. Sollte jemand auf der Suche nach einem Adrenalinkick sein, einfach mit der eigenen Kamera mitten hinein stellen. Die spätere Freude, dies überlebt zu haben, ist grenzenlos.

Paparazzi vorm Mahiki in London

Iggy Azalea, Rita Oras Supportact, veranstaltete gar eine ganze Fotosession, um sicherzugehen, in den Tabloids aufzutauchen. Paris Hilton-Style! Neben reichen Geldsäcken, die sich die später festgesetzten 800 Pfund Eintritt gönnten und aufgestylten Partymäusen, befanden sich weitere bekannte oder weniger bekannte Personen aus der Musik- und Filmwelt. Einige zog es weiter in den It-Club The Box, der sich im hippen Stadtteil Soho befindet. Wer also mit den Promis feiern will, sollte sich diese zwei Adressen gut einprägen.

Weniger Blitzlicht, mehr Musik

Wer es eher bodenständig und locker mag, ist im KOKO gut aufgehoben. Diese Konzert- und Nightlife-Location liegt am Anfang der Camden High Street und wartet mit einer Bandbreite an Veranstaltungen auf. Freitags findet der legendäre Club NME statt, bei dem es abgesehen von DJ-Sets auch Live Musik gibt. Am 8. Februar waren die Londoner Babeshadow (Facebook) und Troumaca (Homepage) aus Birmingham an der Reihe. Während Erstere mit ihrem Indierock nicht sonderlich auffallen konnten, lieferten Troumaca eine grandiose Show ab. Karibische Klänge gepaart mit feinen Soul-Elementen, starkem Bass und ausgefeilten Elektronika brachten die Menge zum Jubeln. Reinhören ist wärmstens empfohlen!

Im zweiten Teil erwarten euch weitere Musikvorstellungen, Shoppingtipps und Tricks wie man es schafft Stars wie George Clooney, Jennifer Lawrence und Quentin Tarantino ganz nah zu sein.

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Vanessa Spanbauer

„Stop trying to fit in – when you were born to stand out!“

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