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Sieben Tage und sieben Nächte an der Themse – Part 2

Sieben Tage und sieben Nächte an der Themse – Part 2

Hier kommt Teil zwei aus der Reihe „Wir sagen euch, was man in einer Woche in London alles so erleben kann“.  Mit Shopping- und Ausflugstipps plus weiteren Tricks zur Promijagd.

Roter Teppich

Londons Eventkalender ist prall gefüllt mit den verschiedensten Großveranstaltungen einschließlich ziemlich hoher Promidichte. Alleine Mitte Februar reihen sich die BAFTA Awards, die ELLE Style Awards und die London Fashion Week aneinander. Die restlichen Monate des Jahres sind ebenfalls gespickt mit Events dieser Art. Wer fände es nicht toll sein Idol den Roten Teppich entlang spazieren zu sehen oder es gar zufällig auf der Straße zu treffen? Wer jedoch erhofft einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, muss mit eiserner Geduld ausgestattet sein. Oftmals wird stundenlanges Anstehen vorausgesetzt, was vor allem bei Temperaturen um den Nullpunkt äußerst unangenehm werden kann.

George Clooney bei den BAFTAs

George Clooney

Jennifer Lawrence bei den BAFTAs

Jennifer Lawrence

Helena Bonham Carter bei den BAFTAs

Helena Bonham Carter

Spontan kam der Entschluss die BAFTAs – die britischen Oscars – als Zuseher am Roten Teppich zu besuchen. Drei Stunden wurde sich in der Früh für eines der begehrten Einlass-Wristbands angestellt. Nach einer kurzen Aufwärmpause und weiteren fünf Stunden stehen am Red Carpet-Rand, begann die spannende Phase des Abends. Filmgrößen wie George Clooney, Hugh Jackman, Anne Hathaway, Ben Affleck, Quentin Tarantino, sowie unsere heimische Oscar-Hoffnung Christoph Waltz huschten an den Wartenden vorbei und gaben Autogramme. Wer bereit war Regen und Schnee zu trotzen bekam – übrigens komplett kostenlos – hochinteressante Einblicke in die Glitzerwelt geboten.

An die See fahren

Wer gerne für einen Tag eine etwas andere Seite von England erleben will, kann via einer ca. 50-minütigen Zugfahrt ins nahe gelegene Brighton reisen. Brighton liegt direkt am Meer und nennt einen Strand und einen wunderschönen Pier sein eigen.

Auch für Konzertbesuche ist diese Stadt durchaus empfehlenswert, da man hier oft gemütlichere Konzerte großer Künstler besuchen kann als in London direkt. Wir entschieden uns für ein Konzert des UK Soul/Rap-Artists Plan B, der mit gleich zwei Supportacts um die Ecke kam.

Als Erstes auf die Bühne betraten Rudimental (Homepage). Ihre Hits „Feel The Love“  und „Not Giving In“ erfreuen sich auch hierzulande großer Beliebtheit. Allerdings ist von dem Besuch eines Livekonzertes eher abzuraten. Von den sechs Leuten auf der Bühne schien einer außer der Moderation gar keine Aufgabe zu haben und die gesamte Show wirkte lahm. Ein DJ-Set hätte wohl mehr Stimmung gemacht.

Labrinth auf der Bühne in Brighton

Labrinth

Der zweite Act des Abends war dafür um so feiner. Labrinth (Homepage), ein Singer/Songwriter aus London, vereint R’n’B, Hip-Hop, Dubstep und einige weitere Genres zu seinem Sound. Bis jetzt fiel er hier eher durch die leiseren Töne auf, die er zum Beispiel in „Beneath Your Beautiful“ gemeinsam mit Emeli Sandé zeigt. Aber auch seine Party-Smasher wie „Earthquake“ sind hörenswert. Live greift er auch schon mal zur Gitarre oder begibt sich ans Keyboard.

Plan B auf der Bühne in Brighton

Plan B

Der Hauptact Plan B (Homepage) aka Ben Drew wartet gar mit einer zweigeteilten Show auf. Der erste Teil des Konzerts ist den souligen Songs wie dem Megahit „She Said“ gewidmet. Der zweite Teil besteht aus seinen Rap-Nummern wie „Ill Manors“. In beiden Disziplinen schlägt sich Plan B grandios und begeistert das Publikum.Wer die Chance bekommt, sollte unbedingt eines seiner Konzerte besuchen.

Dem Kaufrausch frönen

Tja, was soll man sagen, London ist natürlich das Shoppingparadies schlechthin. Man weiß gar nicht, wo man sein Geld zuerst an den Mann bringen soll. Ein kleiner Shoppingguide soll bei dieser Entscheidung helfen. Die klassische Einkaufsstraße Londons ist die Oxford Street. Dort sind fast alle wichtigen Marken Englands und der Welt vertreten und man kann riesige Stores erkunden. Angrenzend an den Piccadilly Circus befindet sich die Regent Street, auf der sich Luxuslabel und normale Geschäfte abwechseln. Die etwas unkonventionelleren Marken haben sich auf der in Soho gelegenen Carnaby Street eingenistet.

Camden Market

Wer auf der Suche nach Schnäppchen ist, wird in Camden fündig. In der Area auf und um den Camden Market gibt es eine Reihe von Schuhen, Kleidung und vieles weitere, zu extrem kleinen Preisen zu erstehen.Oft kann man auch noch mit den Verkäufern weiter handeln. Im Stadtteil Notting Hill findet man neben kleinen Boutiquen den enorm spannenden Portobello Market. Hier werden Waren von antiken Bildern bis neuwertigem Gewand und handgearbeiteten Schmuckstücken angeboten. Die Gefahr vom Fleisch zu fallen, wird von einem Gastronomie-Teil minimiert, der Speisen aus der ganzen Welt anbietet. Für alle Vintage-Liebhaber ist die Brick Lane die richtige Adresse. Dort befinden sich ganze Hinterhöfe, Keller und Shops voller Vintagemode.

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Vanessa Spanbauer

„Stop trying to fit in – when you were born to stand out!“

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