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SOHN – sound:frame Festival

SOHN – sound:frame Festival

SOHN hat beim diesjährigen sound:frame festival for audiovisual expressions seinen ersten Auftritt in Österreich gefeiert. Begleitet wurde er dabei von seiner Band und einigen weiteren Künstlern. Begonnen hat Olinclusive (Facebook) mit einem ziemlich treibenden Set, das zwar die Tanzfläche noch nicht füllen konnte, aber ein guter Einstieg für die Ohren war. Um halb 12 hat sich die Wiener Künstlerin Soia (Homepage) zu ihm auf die Bühne gesellt und einige Songs zum Besten gegeben.

Kurz nach Mitternacht wurde es dunkel und still im Raum, bis endlich der sehnsüchtig erwartete SOHN (Homepage) zusammen mit seiner zweiköpfigen Band die Bühne betrat. Bereits die ersten Töne versetzten den Raum in eine ganz eigene Atmosphäre und spätestens als die Schüsse des Intros von “Warnings“ ertönen ist jeder im Raum gefangen von der Präsenz dieses Ausnahmekünstlers. Direkt nach “Warnings“ folgte der Track “Red Lines“, wohl eines der Besten, wenn nicht sogar das beste Stück des Konzerts. Überhaupt gibt es wenig zu kritisieren, das Einzige, was schade ist, ist, dass manche Leute im Publikum immer wieder reden und das Ambiente ein wenig zerstört haben.

Visuell untermalt wurde SOHN von Lampenschirm (Homepage), einem Wiener Kollektiv, das mit wunderschönen Visuals die Musik perfekt begleitet hat. Weite, einsame Bilder von Wäldern und Bergen, die stark an die Cover der Tracks, fotografiert von Christian Pitschl, (Facebook) erinnern. Menschen werden keine gezeigt, das bisschen Einsamkeit, die Toph Taylor in seine Musik packt, wird richtig spürbar. Auf der großen Leinwand bildet sich der Name SOHN, aber die Buchstaben S und N sind unterbrochen, es ist wie in der Musik von SOHN kein gesamtes Bild, vieles wird nur angedeutet, weniges scharf gezeichnet.

Die nächsten Songs sind eine etwas veränderte Version von “The Prestige“ und “Oscillate“. Es ist schon fast das Ende des Konzertes, die Band spielt noch “Bloodflows“, SOHN winkt dem Publikum zu und verlässt die Bühne. Während des ganzen Konzerts hat er nicht viel mit dem Publikum kommuniziert, aber das war auch nicht notwendig. Einmal kommen die Musiker noch auf die Bühne zurück und spielen “The Wheel“. “SOHN“ wird wieder auf die Leinwand projiziert, dieses Mal vollständig. Das Bild des Abends ist fertiggezeichnet und es ist sehr schön geworden.

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