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Stirb Langsam 5 – Ein guter Tag zum Sterben Filmkritik

Stirb Langsam 5 – Ein guter Tag zum Sterben Filmkritik

Zum mittlerweile fünften Mal schlüpft Bruce Willis in die Rolle des New Yorker Super Cops John McClane. Die Geschichte von Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben ist wenig überraschend. Die guten Amerikaner kämpfen gegen die bösen Russen. Einerseits gegen üble Schurken andererseits gegen den angehenden Innenminister mit bösen Absichten. Zum ersten Mal spielt in der Stirb Langsam Reihe der Sohn von John eine tragende Rolle.

Wir wollen an dieser Stelle nicht genauer auf die Handlung eingehen. Aber so viel sei verraten: In typischer McClane Manier schießen sich Vater und Sohn Seite an Seite durch Moskau und Tschernobyl. Mit einem coolen Spruch auf den Lippen werden unzählige „Schweinebacken“ eliminiert, um am spektakulären Schluss einem Kampfhubschrauber gegenüberzustehen.

Szenenbild Stirb Langsam 5

Die Geschichte ist – das war klar – nicht besonders tiefgründig. Wer sich einen typischen Stirb Langsam Film erwartet, wird nicht enttäuscht. Viel Action (fast zu viel), coole Sprüche (fast zu cool) und – diesmal neu – ein Hauch Emotion. Die ein oder andere unerwartete Wendung sorgt dabei für die nötige Kurzweiligkeit, denn zwischenzeitlich kommt trotz Action fast schon etwas Langeweile auf. Trotzdem, die Special Effects und rasanten Verfolgungsjagden sind auf jeden Fall schön anzusehen.

Bei der schauspielerischen Leistung sticht niemand besonders heraus. Bruce Willies spielt seine Rolle solide. Kein Wunder, hat er doch vier Filme Übung hinter sich. Sein Sohn, gespielt von Jai Courtney, schlägt sich zwar wacker aber auch nicht überdurchschnittlich. Auf der Seite der Bösewichte lässt sich leider auch kein neuer Christoph Waltz finden.

Die Musik wurde bei Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben nur im Hintergrund eingesetzt. Kein Wunder bei dem ganzen „Boom – Bang – Boom“. Das stört auch nicht, denn der beste Soundtrack für einen Actionfilm ist doch das Geräusch einer Vollautomatik, deren Magazin leer geschossen wird.

Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben ist kein außergewöhnlicher Film. Ein durchschnittlicher Actionkracher, bei dem man am besten beim Betreten des Kinosaales sein Gehirn ausschaltet und sich berieseln lässt. Logik braucht man nur wenig – beziehungsweise sollte man am besten auch zu Hause lassen. Denn jemand der nach Kinostreifen „das geht ja in echt gar nicht“ als Kritik anbringt, sitzt im falschen Film – aber das ist kein Geheimnis. Für alle anderen Action- und Stirb Langsam Fans gibt’s eine Empfehlung!

Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben

Kinostart: 14. Februar 2013
Regisseur: John Moore
Cast: Bruce Willies, Jai Courtney, Sebastian Koch, Mary Elizabeth Winstead
Land: USA
Dauer: 97 Minuten
Filmverleih: 20th Century Fox
Film Website
Für Fans von: Stirb Langsam 1-4.0

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Daniel Kubera

“Life has improved immeasurably since I have been forced to stop taking it seriously.” – Hunter S. Thompson

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