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The 1975 – Flex Wien

The 1975 – Flex Wien

Am 28. November gastierten The 1975 im Wiener Flex – wir haben die Newcomer ausgecheckt, Fotos geschossen und verraten, ob es sich gelohnt hat!

Zwar präsentiert sich das Flex an diesem Abend nicht einmal annähernd ausverkauft, dennoch können The 1975 (Homepage) mit dem Abschluss ihrer ersten Headlining-Tour zufrieden sein. Erst im Februar spielten sie noch als Vorgruppe von Two Door Cinema Club im Gasometer. Apropos Supportslots – die scheinen ihnen nicht sonderlich wichtig zu sein, denn Angebote von Top-Acts wie Rihanna, Kasabian oder 30 Seconds To Mars lehnten sie mit einem Lächeln ab.

Aber von Anfang an: Local-Support gibt es von den Salzburgern Olympique (Facebook). Diese Band kann restlos überzeugen – nicht umsonst werden sie als eine der österreichischen Neuentdeckungen gefeiert! Schnell wird der gesamte Raum von der kraftvollen Stimme des Sängers dominiert und besonders die letzte Nummer The Reason I Came gefällt. Bei der beobachtenden Menge scheinen sie ebenfalls Anklang zu finden, denn am Ende des etwa 30-minütigen Sets hagelt es einigen Applaus. Definitiv Musik „Made in Austria“, die man sich merken sollte!

Olympique live

Olympique – (c) Tanja Soleder

Umso gespannter ist man da auf den Auftritt der vier Jungs aus Manchester. Die ersten Reihen sind mit jungen Mädchen gefüllt, weiter hinten tummelt sich eine durchmischte Crowd aus Neugierigen und Skeptikern. Schon die Musik in der Umbauphase bringt uns musikalisch drei Jahrzehnte zurück. Von Beginn an breitet sich ein 80er Flair über dem Flex aus, der den ganzen Abend über anhalten wird. Die Band um Sänger Matt Healy, der die ersten Songs eine Nerdbrille trägt, verhält sich auffällig ruhig. Hie und da plaudert der Frontman mit den ersten Reihen, während der Rest der Band hinter einem Soundteppich zu verschwinden scheint.

The 1975 live

The 1975 – (c) Tanja Soleder

Indierock mit einem ordentlichen Haufen Pop und vielen elektronische Elementen – klar, dass die Britten bei dem Genre-Mix ohne Technik nicht auskommen. Doch auch einige Gesangsparts sind – sagen wir es so – nicht ganz live. Die Stimmung ist trotzdem gut, denn schlechte Laune erzeugen The 1975 mit ihren Songs garantiert nicht. Sowohl fetzigere Nummern wie Settle Down oder die neuste Single Girls, als auch eine Reihe gedämpftere Songs wie M.O.N.E.Y finden sich in der Setlist. Gegen Schluss wird der Feel-Good Faktor durch die Hits Chocolate und Sex noch einmal gesteigert – letzterer kann dann sogar die rockigere Seite herauskitzeln. Als die Show gegen 22 Uhr ein relativ frühes Ende nimmt, sind die meisten Songs des UK-Nummer-Eins Debütalbums bereits gespielt und die Zugabe bleibt aus.

The 1975 live

The 1975 – (c) Tanja Soleder

Fazit: The 1975 sind speziell! Trotz positiver Grundeinstellung kann der eine oder andere Song Längen entwickeln und schnell etwas auf die Nerven fallen. Wir haben zwar mehr erwartet, fanden die Zeitreise aber doch ganz charmant!

 

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Vanessa Spanbauer
"Stop trying to fit in - when you were born to stand out!"
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