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US Gericht verbietet MP3-Gebrauchthandel

US Gericht verbietet MP3-Gebrauchthandel

Dass man CDs weiterverkaufen darf, ist nichts Neues. Da ist klar, dass sich Firmen Gedanken machen, wie man gebrauchte MP3s weiterverkaufen kann. Mit dieser Idee beschäftigte sich ReGigi, die einen Online-Handelsplatz für „gebrauchte MP3s“ betreibt. Wer eine Musikstück nicht mehr braucht, kann es dort verkaufen. Grundvoraussetzung: Der Titel wurde legal erworben und muss danach auf allen Datenträgern gelöscht werden. Eine spezielle Software soll das überprüfen.

Ein US-Gericht verbietet jetzt jedoch den Weiterverkauf. Der Verkauf auf ReDigi setzt nämlich ein Hochladen voraus, dass dem Richter zufolge dem verbotenen Erstellen von Kopien entspricht. Der Richter meinte, dass der Weiterverkauf nicht zwingend illegal ist, ein Kongress in Washington müsse das regeln. Obwohl das System in Europa so und so nicht angeboten wird, hat der Urteilsspruch weitreichende Folgen. Denn Amazon und Apple denken ebenfalls darüber nach, einen Second-Hand-Handel aufzuziehen.

Fakt ist, dass sich die Gesetzgebung immer öfter mit dem Weiterverkauf digitaler Daten und Programme auseinandersetzen muss. Der Europäische Gerichtshof entschied letztes Jahr zum Beispiel, dass gebrauchte Programme, auch wenn sie ein Download waren, weiterverkauft werden dürfen. Dieses Urteil könne eventuell für Europa richtungweisend sein. Spannend bleibt es auf jeden Fall!

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Daniel Kubera

“Life has improved immeasurably since I have been forced to stop taking it seriously.” – Hunter S. Thompson

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