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Voll Abgezockt – Filmkritik

Voll Abgezockt – Filmkritik

Sandy Bigelow Patterson (Jason Bateman) ist Finanzbuchhalter in Denver, Colorado. Er hat zwei Kinder, seine Frau (Amanda Peet) ist schon wieder schwanger und er steht gerade vor dem nächsten Schritt in seiner beruflichen Karriere. Er ahnt nicht, dass, während er sich das perfekte Familienleben aufbaut, tausende Kilometer entfernt in Florida, die dreiste Diana (Melissa McCarthy) ein Luxusleben auf seine Kosten führt.

Mit zahlreichen Kreditkarten, die allesamt auf den Namen Sandy Patterson laufen, macht sie Sauf- und Shoppingtouren und gibt dabei Tausende Dollars aus. Als schließlich Sandy deswegen Betrug und noch weitere Verbrechen zur Last gelegt werden, beschließt er kurzerhand nach Florida zu fahren um Diana persönlich in seinen Staat zu chaufieren und zu einem Geständnis zu bewegen. Dass diese Aufgabe alles andere als einfach wird, kann man sich denken.

Universal Pictures

Voll Abgezockt – und zwar an der Kinokassa

Regisseur Seth Gordon versucht sich nach Kill the Boss 2011 erneut an einer Komödie – und scheitert kläglich. Voll Abgezockt erfüllt in keinster Weise die Erwartungen, die man als bezahlender Kinobesucher haben darf. Die Witze sind flach und aufgelegt und zu keinem Zeitpunkt baut man so etwas wie Sympathie für die Figuren auf der Leinwand auf. Gekrönt wird das Ganze von einem grauenhaft schlechten Drehbuch. Des Öfteren ist man im Kino in Versuchung, auf die Suche nach der Fernbedienung zu gehen.

Die Hauptdarsteller Jason Bateman und Melissa McCarthy schaffen es auch nicht, den Figuren die notwendige Glaubwürdigkeit einzuhauchen. Beide sind erfahrene Schauspieler, trotzdem können sie den Film nicht retten. In einer Nebenrolle ist außerdem Rapper T.I. zu sehen – ebenfalls mehr schlecht als recht.

Die Musik zeigt dem Zuschauer meist, was er gerade empfinden sollte. So gibt es Partymusik und Hip Hop wenn Diana’s luxuriöser Lebensstil gezeigt wird, dann wieder sanftere Klänge, wenn sie sich an ihre harte Kindheit erinnert und weint. So etwas wie Mitgefühl kommt dabei trotzdem nicht auf.

Fazit: Lieber einen Spieleabend machen

Voll Abgezockt lässt einen traurig zurück. Wo kriegt man die 111 Minuten zurück, die einem soeben gestohlen wurden? In dieser Zeit hätte man beispielsweise auch einen Kuchen backen können. Und davon hätte man jetzt noch was und vermutlich wäre dabei auch mehr gelacht worden. Der Streifen ist leider kein Gewinn für die Filmgeschichte. Wer dafür Geld ausgibt, ist selber schuld.

Voll Abgezockt

Kinostart: 28. März 2013
Regisseur: Seth Gordon
Cast: Jason Bateman, Melissa McCarthy
Land: USA
Dauer: 111 Minuten
Filmverleih: Universal Pictures
Film Website
Für Fans von: Abzocke

 

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