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Warum es keinen Sommerhit 2013 gibt (1): Wake Me Up

Warum es keinen Sommerhit 2013 gibt (1): Wake Me Up

Ein Kommentar zur sommerlichen Musiklandschaft. Wenn wir uns ehrlich sind, besteht ein Sommerhit meistens aus einem langweiligen Refrain, der mindestens sechs Mal wiederholt wird. Oder einer Melodie, die so fad ist und zugleich dumm aber leider trotzdem nicht mehr aus dem Ohr geht – also deppensicher. Etwas nerviges ist immer dran. Gut sind Sommerhits meistens nie. Aber 2013 wird es nicht einmal einen schlechten Sommerhit geben.

Teil 1: Avicii – Wake Me Up

Hier sind wir genau an dem Punkt, an dem ich vorher geschrieben habe: ein Refrain, der mindestens sechs Mal wiederholt wird. Sechs Mal? Sieben Mal? Ich kann es schon nicht mehr zählen. Ja, schön, dass Avicii das Hipster-Indie-Thema mit dieser beruhigenden, männlichen Stimme aufgegriffen hat. Und mit den Landschaftsaufnahmen im Video, die mit sinnvollen Textpassagen im Video untermauert werden. Die Gitarre, ja, auch Indie. Die geht auch nicht mehr aus dem Ohr, ist aber auch nicht besonders einfallsreich. Das Geklatsche, ein Indie-Klassiker. Aber ganz ehrlich? Muss das sein? Ist Hipster-Indie jetzt echt so modern, in und vor allem hip, dass man sogar schon Disco-Techno-Sounds damit paaren muss? Der Song ist so schlecht, dass ich nicht einmal nach drei Dosen Bier mitwippen will. Nur beim wichtigsten Satz kreische ich mit: Wake Me Up When It’s All Over!!! Ja, bitte tu das! Ich hoffe, es ist bald over!

Cat Deville

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