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Was der ORF neben den Musikförderungen noch streicht

Was der ORF neben den Musikförderungen noch streicht

Wie berichtet streicht der ORF die Gelder für österreichische Musikproduktionen. Aber den Kürzungen fielen noch einige andere, nennenswerte Formate zum Opfer. Auch hier möchten wir die APA-OTS Aussendung des Österreichischer Journalisten Club zitieren:

ORF verabschiedet sich vom öffentlich-rechtlichen Auftrag

Das hat es in der Geschichte des ORF noch nicht gegeben. Nachdem der ORF-Generaldirektor Hunderte Journalistinnen und Journalisten verabschiedet und zum Teil mit Zwangspensionierungen aus dem Haus gewiesen hat, streicht er nun die Kernkompetenz des ORF total zusammen. Alles was öffentlich-rechtlich ist, und wofür die Österreicherinnen und Österreicher Gebühren an den einstigen Kultursender ORF zahlen, fällt nun dem Rotstift zum Opfer und wird als Druckmittel für die Gebührenrefundierung verwendet.

Neben den Musikförderungen sollen

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  • der Bachmannpreis
  • Der wöchentliche dok.film
  • Die Kinder-Hotline „Rat auf Draht“
  • Der eigenproduzierte Mittwoch-Abend
  • Die Science Busters

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ORF Logo

Der ORF setzt den Rotstift an!

ersatzlos gestrichen werden.  Im Zuge einer Einsparungswelle entledigt sich der ORF hiermit seiner öffentlich-rechtlichen Grundlage. Kultur, Bildung und Wissenschaft sind neben der Information, die Kernaufgaben eines öffentlich-rechtlichen ORF. Die Science Busters erfüllen den Bildungsauftrag mühelos (Volksbildungspreis der Stadt Wien), haben sehr gute Quoten vor allem bei der jungen Zielgruppe und beste Bewertungen. Sie schaffen es, junge Menschen für naturwissenschaftliche Phänomene zu begeistern, ein Effekt, der sonst mit kostspieligen staatlichen Imageprogrammen zu erreichen versucht wird. Trotzdem verlängert der ORF die Sendung für 2014 nicht.

Der dok.film und der eigengestaltete Mittwoch-Abend sind wichtige Programm-Elemente im Sinne des Programmauftrages des ORF und beschäftigen zahlreiche österreichische Autorinnen und Autoren, Filmemacher und Journalisten.

Mit der Einstellung der „Musikprotokolle“ wird es einen wesentlichen Motor der österreichischen und internationalen Szene für Neue Musik nicht mehr geben.

Und die Kinderhotline „Rat auf Draht“ kümmert sich seit Jahrzehnten österreichweit um Probleme und Sorgen von Kindern und Jugendlichen. Täglich werden mehr als 200 Beratungsgespräche geführt.

„Wir müssen den öffentlich-rechtlichen ORF vor dem Wahnsinns-Rotstift des Alexander Wrabetz retten“, darüber sind sich der Geschäftsführer der IG Autorinnen Autoren, Gerhard Ruiss, und der Präsident des Österreichischen Journalisten Clubs – ÖJC, Fred Turnheim, einig. Die Aufgabe dieser Tage lautet: „Rettet den öffentlich-rechtlichen ORF vor dem Sparstift des Alexander Wrabetz und retten wir damit Arbeitsplätze von Autoren, Journalisten, Filmemachern, Künstlern und die Programme, die aus dem ORF einen öffentlich-rechtlichen Sender machen“, meinen Turnheim und Ruiss abschließend in einer gemeinsamen Aussendung des ÖJC und der IG Autorinnen Autoren am Donnerstag.

Wir möchten die aktuellen Entwicklungen an dieser Stelle gar nicht weiter kommentieren. Sagt uns doch in den Kommentaren, was ihr davon hält.

Es gibt bereits eine Online Petition dagegen.

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Daniel Kubera

“Life has improved immeasurably since I have been forced to stop taking it seriously.” – Hunter S. Thompson

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