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Waves Vienna 2013 – Tag 1

Waves Vienna 2013 – Tag 1

Der erste Tag des Waves Vienna Festivals ging wunderbar über die Bühne und hat viel für das Wochenenede versprochen. Begonnen haben wir unseren Tag im Odeon bei den Conferences. „How Do People Find Out About Music Today“, fragten sich Huw Stevens (BBC), Matthias Leihs (They Shoot Music – Don’t They?), Susi Ondrusova (FM4) und Carlo Wittek (Deezer). Die Conclusio war: Am besten ist es, Musik von Menschen empfohlen zu bekommen und nicht von den Algorithmen wie sie Spotify und Co. verwenden – weil uns von enemy.at die musikalische Bildung unserer Leser am Herzen liegt, haben wir dafür auch schon gesorgt: Musiktipp für ein besseres Leben

Bands

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Fijuka – © Yavuz Odabas

Den Anfang machte Fijuka im Flex-Café. Optisch sehr schräg aber musikalisch und vor allem soundtechnisch genial kann man von einem gelungenen Auftakt ins Festival sprechen. Die Basslines, gespielt auf einem Rickenbacker 4003, verpassten den Elektropopnummern eine schöne, dreckige Note. Neben den eigenen Songs der Band gab es auch eine sehr schöne Version von Running Up That Hill zu hören. Stellenweise wurde sehr dick aufgetragen, was Looping betrifft. Meist schaffte die Band diese Gratwanderung aber problemlos. Mit kraftvoller Stimme sang die charismatische Frontfrau: “Why do you think that I’m not strong enough?” Tun wir nicht.

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Au Revoir Simone – © Yavuz Odabas

Gleich im Anschluss machten wir uns auf den Weg ins Odeon, wo Au Revoir Simone in der großartigen Atmosphäre des Theatersaals ein großteils sitzendes Publikum mit beatlastigen Popsongs und spärlicher Bühnenbeleuchtung in Trance versetzte. Hin und wieder tat sich das Trio schwer mit den akustischen Gegebenheiten des Raumes und die Vocals wurden übertönt von den Drumsamples. Deshalb wollte der Funke nicht gänzlich überspringen, auch wenn die Band, sichtlich beeindruckt von der mächtigen Kulisse, ein sehr ambitioniertes Set spielte.

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Au Revoir Simone – © Yavuz Odabas

Auch in der Fluc Wanne war gestern schon einiges los – den Anfang machten Farewell Dear Ghost. Die vier Mann Band rund um den Songwriter Philipp Szalay überzeugt mit einer kraftvollen Liveshow und großartigen Songs, getragen von einer markanten wie wunderschönen Stimme. Als nächste Band betraten die Indieveteranen von Velojet die Bühne in der Wanne. Einen Tag vor dem offiziellen Release des neuen Albums, Panorama, begeisterte die Band ein prall gefülltes Fluc. Neben den neuen Songs gab es auch alte Klassiker wie I Follow my Heart zu hören – Fazit: das neue Album wird großartig und live sollte man diese Band auch sehen. Herz, was willst du mehr?

Nach zwei österreichischen Bands wurde nicht nur das Land sondern auch das Genre gewechselt – Nathan Fake, Producer aus dem Vereinigten Königreich, schaltete einen Gang höher und fütterte die Anlage mit wummernden Bässen und treibenden Beats. Danach wechselte zwar wieder das Land, der Druck blieb aber beständig. Austrias Greatest Trio, allen voran der Frontmann, feierten einen Exzess auf der Bühne – an dieser Stelle übrigens herzlichen Dank für das Teilen von deinem Vodka, Roland – es hat uns sehr gefreut!

Fazit

Das Publikum schien generell noch nicht so ganz am Waves angekommen zu sein. Trotz durchwegs großartigen Perfomances und gut besuchten Shows war die Stimmung manchmal noch relativ reserviert, was sich in den nächsten Tagen aber bestimmt noch ändern wird. Wir freuen uns auf alle Fälle darauf und werden morgen wieder berichten!

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