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Waves Vienna 2013 – Tag 2

Waves Vienna 2013 – Tag 2

Auch der zweite Tag des Waves Vienna 2013 ist schon wieder vorbei. Die erste Station war das Flex – am Nachmittag hatten wir die Gelegenheit, die schwedische Band Kristoffer & The Harbourheads bei einer Acoustic Session zu filmen, die in den nächsten Tagen online gehen wird. Musizieren können sie, die Schweden, so viel sei schon einmal verraten.

Im Urania hatten wir außerdem die Ehre, die Delegation der slowenischen Musikindustrie am Waves kennenzulernen. Mit lokalen Weinen, Käseplatten und grandiosen (!) Sandwiches waren die Rahmenbedingungen für eine lockere Diskussion sofort gegeben. Doch nicht nur kulinarisch überzeugen unsere Nachbarn, auch musikalisch haben sie einiges zu bieten. Zum Beispiel N’toko, der im Dachsaal vom Urania ein Set gespielt hat:

Bevor wir uns endgültig auf den Weg zu den Konzerten gemacht haben, hatten wir außerdem die Gelegenheit mit unseren deutschen Freunden Schiff zu fahren – an Deck bekamen wir Einblicke in das Schaffen von Marla Blumenblatt, Hurricane Dean und Roosevelt. Auf einem Schiff mit netten Leuten gute Musik live zu genießen – einen besseren Start in einen Abend voller Konzerte kann es (fast) nicht geben.

Nowhere Train - © Yavuz Odabas

Nowhere Train – © Yavuz Odabas

Am Abend ging es für uns dann im Flex mit Nowhere Train los. Die Folktruppe bestehend aus den verschiedensten österreichischen Bands  muss wohl kaum jemandem in Österreich mehr vorgestellt werden. Ein euphorisches Konzert wurde vom Publikum belohnt. Immer mehr Leute fanden am noch frühen Abend den Weg ins Flex. Mit großem Einsatz (inklusive kaputtem Drumpedal) wurde die Philosophie Nowhere Train zu einem intensiven Erlebnis für Ersthörer und Fans. Nach einem kurzen Abstecher in die Viktor Bucher-Galerie, wo Dream Koala aus Paris die momentan so gefragte Mischung aus Elektro und Telecaster-Indie auf seine Art und Weise umsetzte.

Kristoffer And The Harbourheads - © Yavuz Odabas

Kristoffer And The Harbourheads – © Yavuz Odabas

Wieder zurück im Flex spielten Slut in der Halle und Kristoffer & The Harbourheads im Flex Café. Die Schweden spielten sich für die wenigen Zuhörer die Seele aus dem Leib. Sie hatten wohl Pech, dass zeitgleich auch die deutsche Indierockband Slut in der Halle spielte, die wohl doch mehr Besuchern ein Begriff gewesen sein dürfte. Nach fast 20 Jahren Bandgeschichte wissen die Deutschen natürlich, wie man ein Konzert spielt und wirkten auch dementsprechend routiniert – irgendwie wollte der Funke aber trotzdem nicht ganz überspringen. Ein großes Publikum wippte obligatorisch im Takt, mehr passierte aber auch nicht.

Pünktlich um Mitternacht begann dann Roosevelt ein beeindruckendes Live-Set in der Fluc Wanne. Man kennt den jungen Herrn vielleicht durch seinen inoffiziellen Sommerhit Sea. (Video)

Roosevelt - © Yavuz Odabas

Roosevelt – © Yavuz Odabas

Mit einem sehr tanzbaren Set schafften es die beiden Musiker auch endlich, das Publikum einigermaßen aufzutauen. Fazit: Der zweite Tag war gut, sehr gut sogar. Das Highlight des Tages war mit Sicherheit das Soloprojekt des Beat! Beat! Beat! Schlagzeugers, Roosevelt. Das Booking für Tag drei verspricht aber sogar noch mehr. SOHN, Julian & der Fux und Woodcut sind nur einige Beispiele davon. Wir sind gespannt und werden berichten!

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