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Wurmfestival 2013 – Wurmgelände

Wurmfestival 2013 – Wurmgelände

Das Wurmfestival 2013 (Facebook) ist in Österreich wohl einer der größten Indoor Spielplätze für Musikbegeisterte. Auf sechs Bühnen mit unterschiedlichsten Stilrichtungen kommen Musikfans auf ihre Kosten. Wenn die schicke Blondine zu Metal tanzt und der Metalfan am Elektrofloor so richtig abgeht, könnte das abschreckend klingen. Ist es aber nicht. Denn alle sind hier, um ihre Leidenschaft für Musik zu teilen. Was das Wurmfestival 2013 noch so besonders macht, sind die Auftrittsmöglichkeiten der heimischen Bands, bei denen man auf das eine oder andere Schmankerl stößt.

The Sorrow live am Wurmfestival

The Sorrow – (c) Christine Cizek

Wie auf die Metalcore Band Against Our Burial (Facebook) aus Eferding. Bei einem guten Sound und einem motivierten Publikum legten die Fünf einen soliden Auftritt hin. Leider sah ich nur die letzten Songs, hätte gerne mehr gehört. Bitte macht weiter so.

Zu Zeitverzögerungen kam es auf der Mainstage. Deshalb rockten Gudrun Von Laxenburg (Facebook) eine Stunde später als geplant. Der Dreier aus Wien fütterte die hungrige Partymeute mit Tekkno Punk und ihrer farbenfrohen Lichtshow. Die Wiener sorgten für ausgelassene Partystimmung.

Das Highlight des Abends waren The Sorrow (Facebook). Der Andrang auf die Hardstage war so enorm, dass die Vorarlberger locker auf der Mainstage spielen hätten können. Aber genau aus diesem Grund war diese Show so besonders. Die zweite Stage war prall gefüllt und die Menge fraß The Sorrow von Beginn an aus der Hand.

Die Vamummtn live am Wurmfestival

Die Vamummtn – (c) Christine Cizek

Nebenan auf der Hauptbühne hatten Die Vamummtn (Facebook) mit Soundproblemen zu kämpfen und mussten aufgrund der Zeitprobleme mehrere Songs aus der Setlist streichen. Wahrscheinlich wirkten Die Vamummtn deshalb etwas genervt und unmotiviert. Die Fans ließen sich jedenfalls nicht aus dem Konzept bringen und feierten zu “Schwabs weg“, “Des Festl Gestan“ und “Hawara Schleich Di“.

Der Headliner Die Apokalyptischen Reiter (Facebook) überzeugten mit sehr viel Spielfreude und einer energiegeladenen Show. Wieder kam es zu technischen Problemen auf der Hauptbühne. So legte ein Stromausfall das Konzert still (anscheinend hatte jemand von der Crew, das Nachfüllen von Benzin beim Stromaggregat vergessen). Die Apokalyptischen Reiter ließen sich die Laune nicht verderben, fuhren als das Problem behoben war mit “Metal Will Never Die“ fort. Sie überzeugten mit ihrer Bühnenshow und waren ein würdiger Headliner des Wurmfestivals 2013.

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One Comment
  • sepp

    man hätte ruhig erwähnen können, dass die Veranstalter vergessen haben die Zeitumstellung einzuberechnen und somit bei meiner Heimreise um 04:00 Uhr noch 4 Bands auf ihren Auftritt auf der Hauptbühne warteten…