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Band des Monats Oktober – Pharaohs and Kings

Band des Monats Oktober – Pharaohs and Kings

Die dreiköpfige Truppe aus Wien, Pharaohs And Kings (Facebook) musizieren erst seit 2013 zusammen und haben bereits eine EP, bestehend aus acht Tracks, veröffentlicht. Mit ihrer EP Homeward konnten sie schon jede Menge Zuhörer für sich gewinnen und waren auch oftmals im Radio zu hören. Dementsprechend galaktisch ist unsere Freude, dass Pharaohs And Kings unsere kommende enemy.at-Night am 17.November im B72 eröffnen werden. Bevor sie aber für uns die Bühne entern, haben sich Lukas und Dominik unseren Fragen gestellt. Leider ohne Schlagzeuger Gregor, der sich momentan in Chile befindet.

Pharaohs and Kings – Das Interview

Pharaohs and Kings exisitert bekanntlich erst seit einem Jahr und unsere Recherche fällt ein wenig mager aus. Erzählt uns ein bisschen was über euch? Wie habt ihr euch gefunden?
Lukas
: Wir sind eine Dreimannband, bestehend aus Gitarre, Bass und Schlagzeug und kommen ursprünglich aus Kärnten. Dominik und ich haben vor einigen Jahren zusammen angefangen, Musik zu machen. Damals nannten wir uns The Livery und machten akustische Musik. Als wir dann Gregor kennenlernten und er als Schlagzeuger hinzustieß, hat sich einiges verändert: Die Akustikgitarre wurde durch eine E-Gitarre getauscht und wir haben mit dem Einsatz von Effekten experimentiert. Das war anfangs absolutes Neuland für uns! Deshalb haben wir uns auch einige Zeit in den Proberaum zurückgezogen. Rückblickend waren das die Anfänge von Pharaohs and Kings. Die Entscheidung uns umzubenennen, fiel aber erst, als wir alle in Wien waren und uns entschieden, die neu entstandenen Songs aufzunehmen und eine EP rausbringen.

Mit eurer EP Homeward habt ihr bereits positive Kritik geerntet. Wie sehen eure zukünftigen Bandpläne aus? Werdet ihr erneut eine EP veröffentlichen oder wollt ihr euch mit einem Album zurückmelden
Dominik
: Das Feedback auf die EP hat uns sehr gefreut. Ursprünglich haben wir die Songs hauptsächlich für uns selbst aufgenommen und uns dann entschlossen, sie als Gratis-Download zu veröffentlichen. Als dann plötzlich unser Song Twisted Eyes auf FM4 lief, hat uns das ziemlich überrascht. Da wir ein halbes Jahr intensiv an den Songs gearbeitet und viel Zeit investiert haben, war es schon ein gutes Gefühl, dass die Musik auch außerhalb unserer Freundeskreise Anklang fand.
Lukas: Konkrete Pläne gibt es eigentlich noch nicht. Wir haben auf alle Fälle vor, uns in nächster Zeit wieder in den Proberaum zurückzuziehen und Zeit in das Schreiben neuer Lieder zu investieren. Was mit den Songs dann passiert, ist noch völlig offen.

Mehr: Pharaohs And Kings – Homeward EP – CD Review

Ihr habt mit Homeward Erfahrung mit unserem enemy.at Tonmeister Thomas gemacht. Wie kam es dazu?
Lukas
: Ich kenne Thomas schon länger durch eine gemeinsame Freundin. Er hat uns angeboten, uns unsere EP zu mischen und das ist uns sehr entgegen gekommen! Nach anfänglichen Versuchen, das Ganze selbst zu machen, war schnell klar, dass wir die Lieder selbst nicht nach unseren Vorstellungen abmischen können.

Das Album wurde also von Thomas gemischt, aber ihr habt es selbst aufgenommen. Wird die Herangehensweise der nächsten Platte ähnlich verlaufen? Aufnehmen nur mit Band oder könnt ihr euch auch einen Produzenten während der Schreibphase vorstellen?
Dominik
: Wie wir die nächsten Songs aufnehmen, steht noch in den Sternen. Im Großen und Ganzen hat es uns jedoch schon sehr gefallen selbstständig aufzunehmen, da wir so keinen Zeitdruck hatten und somit noch an einigen Stellen rumexperimentieren konnten. Da die Lieder zwar schon in Grundrissen feststanden, aber der Feinschliff erst durch das Aufnehmen entstand, ist unser dieser Prozess sehr entgegen gekommen. Das Beste war, das wir uns zu dritt in ein Haus im Burgenland zurückgezogen haben und somit den Freiraum hatten, ohne Ablenkung aufzunehmen. Zusätzlich, ohne die musikalische Seite zu betrachten, war es auch eine ziemlich gute Zeit unter Freunden! Ob wir uns einen Produzenten vorstellen können? Keine Ahnung, wir haben damit noch keine Erfahrung und uns keine Gedanken darüber gemacht, da es alleine schon aus Budgetgründen nie ein Thema war.

Im Gegensatz zu der Elektrifizierung des Rocks/Indies könnte man eure Musik als puristisch bezeichnen. Glaubt ihr, dass der Indie wieder zu seinem Ursprung E-Gitarre, Bass und Schlagzeug zurückkehrt?
Lukas
: Durch die Instrumentalbesetzung könnte man schon sagen, dass es recht puristisch ist. Da wir jedoch eine Vielzahl von Gitarren- und Basseffekten verwenden, kann man dem auch widersprechen. Wenn es passt, hätten wir auch kein Problem elektronische Elemente einzubauen, oder Samples zu verwenden. Dass der Indie wieder zurück zu seinem Ursprung zurückkehrt glaube ich nicht, da es innerhalb dieses Genres schon unzählige Subgenres gibt, die sich doch recht unabhängig voneinander weiterentwickeln zu scheinen.

Wenn ihr nicht gerade mit musizieren beschäftigt seid, wie verbringt ihr eure Musikfreie Zeit?
Dominik
: Ich studiere Raumplanung an TU Wien und habe in den letzten Monaten einen Großteil meiner Zeit in das Studium investiert, um endlich meinen Bachelor abzuschließen. Ein Hobby, für das neben dem Studium und der Musik noch Zeit bleibt, ist Grafikdesign.
Lukas: Ich bin ebenfalls Student und studiere Soziologie und Philosophie. In meiner Freizeit spiele ich ansonsten noch Unihockey und beschäftige mich mit Fotografie.

Wusstet ihr, dass im alten Ägypten sehr gerne Brettspiele gespielt wurden? Was ist euer Lieblingsspiel zurzeit?
Dominik
: Fifa. Ich hab zwar selbst keine Konsole, spiele es aber gerne mit dem kleinen Bruder meiner Freundin.
Lukas: Black Jack. Vielleicht wird es ja so etwas mit dem Produzenten! (lacht) Ne, Spaß beiseite, in letzter Zeit spiele ich gerne Schach.

Vor Kurzem war Welttierschutztag – Seid ihr eher Hunde- oder Katzenmenschen?
Lukas
: Jetzt kommen wir also zur psychologischen Frage? (lacht) Ich bevorzuge Hunde.
Dominik: Ebenfalls Hunde.

Zum Abschluss: Nehmen wir an, ihr seid auf einer Party mit sämtlichen Musiklegenden der Vergangenheit und Gegenwart. Wem würdet ihr eure EP zustecken? Und was wäre das größte Lob, dass diese Person zu eurer Musik aussprechen könnte?
Dominik
: Simon Neil. Die ersten Alben von Biffy Clyro haben uns speziell anfangs sehr beeinflusst. Es wär für mich schon ein wahnsinniges Lob, wenn es ihm einfach gefallen würde. Als Vorband auf Tour mitnehmen könnt er uns jedoch auch! (lacht)
Lukas: Thom Yorke. Das größte Kompliment für mich wäre wohl, wenn er sagen würde, dass unsere Musik authentisch sei.

Danke für eure Zeit und wir sehen uns wieder am 17.11.2014 im Wiener B72!

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