Home   /   Allgemein  /   Bastian Baker im Interview

Bastian Baker im Interview

Bastian Baker im Interview

Wir haben für euch den Schweizer Shooting-Star Bastian Baker bei seinem ersten Besuch in Wien getroffen und ihn gleich genauer unter die Lupe genommen. Wir sprachen mit ihm über sein neues-altes Album Tomorrow May Not Be Better und seine Rolle als Coach bei „The Voice“ in Belgien.

Wie gefällt es dir hier in Österreichs Hauptstadt an diesen schönen Tagen?
Es ist crazy, wie schön es hier ist! Wir haben einen Spaziergang quer durch die Stadt gemacht und das Parlament und das Rathaus gesehen. Das Wetter ist auch wunderbar, was gibt es Besseres?!

Dein bürgerlicher Name ist Bastien Kaltenbacher! Wie kam es zu dem Namen Bastian Baker?
Das ist ganz einfach. Wir sind viel nach Amerika gereist und dort ist es schwierig meinen Nachnamen auszusprechen. Das klang immer ein wenig nach „Kaltenbaker“ und es ist auch schwierig auf Youtube Kaltenbacher zu schreiben, da kann man Hunderte Fehler machen (lacht). Deshalb habe ich den Namen gekürzt und auf Baker geändert.

Du wurdest von Claude Nobs entdeckt. Danach ging es ziemlich schnell in Richtung Debütalbum. Hattest du die Möglichkeit deine gesamten Ideen in diesem Projekt zu verwirklichen?
Das ist eine coole Story! Ich spielte auf einer Geburtstagsfeier so gegen 2 Uhr in der früh einen selbst geschriebenen Song (Lucky). Ein Typ von der Party kam danach zu mir und meinte, ihm gefällt mein Song und er würde ihn gerne im Studio aufnehmen. Danach war ich in St. Martin in einer Bar eingeladen, um einige Songs zu spielen. Dort begegnete ich Claude Nobs. Nach meiner Jamsession sprach er mich an und lud mich ein, im kommenden Jahr auf dem Montreux Jazz Festival zu spielen. Für das Album Tomorrow May Not Be Better hatte ich die Möglichkeit, alles selber zu machen und all meine Ideen mit einzubringen. Ich wollte, dass dieses Album genauso klingt, wie wenn ich es live spiele, ohne viel zu mixen. Ich bin glücklich, wie es geworden ist!

bastian baker-IV-25hours Hotel Wien-März 2014 (10)

© Luis Pasching

Könntest du dir auch vorstellen, eine andere Musikrichtung zu machen?
Ich liebe Accoustik-Folk-Rock und das ist die Musik, die ich gerne mache. Ich habe nebenbei auch einiges für diverse DJs geschrieben und mit meinem Kumpel, dem Rapper Stress, innerhalb einer Woche ein Album aufgenommen mit dem Titel Noels Room. Das wurde Ende 2012 in der Schweiz veröffentlicht und ging ohne Promotion direkt auf Nummer 1 der Schweizer-Charts! Das war wirklich crazy!

Dein Album Tomorrow May Not Be Better wurde in der Schweiz, Frankreich und Belgien bereits 2011 veröffentlicht! Warum jetzt gerade Österreich?
Wir haben uns vorerst einfach auf diese drei Länder konzentriert und die vergangenen vier Jahre sehr hart gearbeitet. Das alles so perfekt funktioniert hat ist wie ein Traum, der wahr wurde. Derzeit ist es zeitlich ein wenig chilliger und dadurch hat sich auch die Möglichkeit aufgetan, in anderen Ländern Fuß zu fassen. Ich denke in Österreich ist die Musikkultur wie auch die Mentalität ähnlich zu der in der Schweiz. Für mich ist es nicht „erst jetzt“ in Österreich, sondern „jetzt schon“ in Österreich die Möglichkeit zu haben, ein Album zu veröffentlichen!

Welcher Song von diesem Album liegt dir persönlich besonders am Herzen? Und warum?
Eine emotionale Verbindung habe ich mit dem Song Lucky, da es mein erster Song war. Ich kann mich noch erinnern, als er zum ersten Mal im Radio gespielt wurde und ich dachte mir nur „What the Fuck!“ (lacht) Musikalisch gesehen ist Song About A Priest mein Favorit. Es war der aufwendigste Song und darum bin ich noch stolzer über das Ergebnis. Aber davon angesehen sind all meine Songs meine Babys und es ist schwierig zu sagen, welcher besser ist.

© Luis Pasching

© Luis Pasching

Du hast ja bereits ein zweites Album veröffentlicht mit dem Titel Too Old To Die Young. Dein erstes Nummer 1 Album in der Schweiz! Wann haben wir das Vergnügen etwas davon zu hören?
Es wird bestimmt auch in Österreich veröffentlicht. Meiner Meinung nach ist es wichtig, um auch die gesamte BastianBaker-Story zu verstehen, mit dem ersten Album zu beginnen und danach das zweite Album anzuhören.

Kannst du uns vorab schon verraten, was uns auf diesem Album erwartet?
Es sind tausend Sachen, die anders sind. Der größte Unterschied ist, dass die erste Platte Schritt für Schritt aufgenommen wurde. Zuerst Drums, danach der Bass und so weiter. Beim neuen Album wurde alles mit einer Band gleichzeitig eingespielt.

Du bist in der Jury der belgischen Version von „The Voice“. Wie kam es zu diesem Projekt?
Mein erster Kontakt zur Show war, als ich im letzten Jahr im Finale mit zwei Kandidaten gesungen habe und kurz darauf auf einem belgischen Festival spielte. Daraufhin bekam ich das Angebot, ein Teil von „The Voice“ zu sein.

Wie fühlt man sich in der Rolle als Mentor?
Das ist für mich sehr interessant. Ich habe früher 13 Jahre lang Eishockey gespielt und hatte viele verschiedene Coaches. Einige waren zu streng, andere zu gutmütig und ich versuche, mich daran zu erinnern und den besten Weg für den jeweiligen Kandidaten zu finden.

Gibt es Künstler, mit denen du gerne zusammenarbeiten würdest? Wenn ja, warum gerade mit diesem/dieser?
Bei mir geht es nach dem Gefühl, auch auf persönlicher Ebene, ob man sich gut versteht und auf einer Wellenlänge ist. Wen ich gerne kennenlerne und mit dem ich vielleicht auch zusammenarbeiten wollen würde ist Robert Francis. Wir sind uns musikalisch sehr ähnlich und ich glaube daraus könnte etwas großes Entstehen.

© Luis Pasching

© Luis Pasching

Was können wir von Bastian Baker in nächster Zeit noch erwarten?
Wir spielen in den kommenden Monaten in Korea und in Japan. Danach geht es zurück nach Belgien für „The Voice“ und hoffentlich sind wir auch dann vermehrt in Österreich unterwegs! Die Idee ist, überall ein bisschen zu sein und mit dem Flow zu gehen.

Dürfen wir uns auch auf eine Österreich-Tour freuen?
Ich würde mich zuerst freuen! (lacht) Für Festivals ist es leider schon zu spät, aber vielleicht eine Club-Bar-Tour gegen Ende des Jahres, wäre super.

Vielen Dank für das Interview und wir freuen uns auf mehr von Bastian Baker!

 Wie gefällt dir unser Interview mit Bastian Baker?

Home   /   Allgemein  /   Bastian Baker im Interview

Tags

Related Article