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Beziehungsweise New York – Filmkritik

Beziehungsweise New York – Filmkritik

Regisseur Cédric Klapisch bringt mit Beziehungsweise New York nun den dritten Teil der „L´Auberge Espanole“-Reihe heraus – und lässt seinen männlichen Hauptdarsteller jetzt in New York durch Lebens- und Liebeswirren stolpern.

Eigentlich hat sich Xavier (Romain Duris) sein Leben anders vorgestellt: Mit Anfang Vierzig ist der zweifache Vater spontan von Paris nach New York gezogen, um seine beiden Kinder weiterhin regelmäßig sehen zu können. Seine Ex-Frau Wendy (Kelly Reilly) hat sich nämlich auf einer Dienstreise in den Amerikaner John (Peter Hermann) verliebt und beschlossen, ihr Glück im „Big Apple“ zu wagen. Angefangen hat allerdings alles damit, dass Xavier den Kinderwunsch seiner besten Freundin Isabelle (Cécile de France) und deren amerikanischer Freundin ermöglicht hat, wovon Wendy naturgemäß nicht besonders begeistert war. In New York muss sich Xavier nun mit dem Verfassen seines neuen Romans, Anwälten, den Tücken einer anderen Sprache und der amerikanischen Einwanderungsbehörde herumschlagen. Als dann noch seine Ex Martine (Audrey Tautou) aus Paris auftaucht, ist das Chaos perfekt, denn: Das Leben ist nun mal kompliziert. Oder etwa doch nicht?

Nach den beiden Komödien „L`Auberge Espagnole – Barcelona für ein Jahr“ und „L`Auberge Espagnole 2 – Wiedersehen in St. Petersburg“ lässt Regisseur Cédric Klapisch mit Beziehungsweise New York die Auslandsabenteuer Xaviers zehn Jahre nach den letzten Ereignissen weitergehen – und dies durchaus charmant und amüsant. Auch wenn sich einem schon mal der Kopf drehen kann vor lauter Verstrickungen, Liebeswirren und Tumulten: Klapisch lässt die Geschichte vom Chaoten Xavier mit einem Augenzwinkern und jeder Menge Herz weitergehen.

Romain Duris überzeugt in seiner Rolle als planloser Franzose Xavier, der eigentlich gerne nur ein geordnetes Leben führen möchte, jedoch von einer unvorhergesehenen Situation in die nächste stolpert. Mit Witz, Humor und unglaublich chaotisch schlägt sich Xavier durch die Wirren New Yorks – zwischenzeitlich begleitet von seiner Ex Martine, die einfach umwerfend von Audrey Tautou dargestellt wird. Lebensfroh, keck und charmesprühend spielt Audrey Tautou die Französin Martine und sorgt für einige Lacher ob ihrer unbekümmerten und schlicht famosen Lebenseinstellung.

Beziehungsweise New York ist der perfekte Film für einen entspannten Kinoabend und ein Tipp für alle, die turbulente Liebeskomödien mögen. Auch all jenen, die die ersten beiden Abenteuer Xaviers nicht gesehen haben, wird mit Beziehungsweise New York ein charmanter, unterhaltsamer und herrlich chaotischer Film geboten, der nur eine Lebensweisheit übermitteln will: Das Leben kann man nicht planen. Aber man kann es so nehmen, wie es kommt.

BEZIEHUNGSWEISE NEW YORK

Kinostart: 01.05.2014
Genre: Komödie / Drama
Regisseur: Cédric Klapisch
Cast: Romain Duris, Kelly Reilly, Audrey Tautou, Cécile de France
Land: Frankreich
Dauer: 117 Minuten
Filmverleih: Studiocanal
Für Fans von: Der Auftragslover, Die fabelhafte Welt der Amélie

 

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