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Cold Specks – Neuroplasticity

Cold Specks – Neuroplasticity

Al Spx oder besser bekannt unter dem Bandnamen Cold Specks (Homepage), ist die Entdeckung der vergangenen Jahre. Die kanadische Band bringt nun ihr bereits zweites Album auf den Markt. Das Erste, I Predict A Graceful Expulsion, war eines der angesehensten Alben 2012 in Kanada. Als Singleauskopplung war Blank Maps eine der erfolgreichsten.

In der Zwischenzeit arbeitete Cold Specks mit Moby zusammen und dabei entstanden zwei Songs für das 2013 erschienene Album Innoscents. Der Song A Case For Shame wurde sogar als erste Single veröffentlicht und brachte bei einigen Moby-Fans die Frage auf: „Wem gehört diese schöne Stimme?“ Die Frage ist leicht zu beantworten – Cold Specks! Wir möchten eigentlich keine Vergleiche auflisten, aber um euch die Musik der kanadischen Band um Frontfrau Al Spx ein wenig näher zu legen, kann man sagen: Es ist eine Mischung aus PJ Harvey und Beverley Knight.

coldspecks

Die erste Single vom neuen Album Neuroplasticity heißt Absisto. Ein Song, der musikalisch sehr in die Richtung Indie-Rock zeigt und bei dem Sängerin Al Spxmit ihrer Stimme ein wenig Soulmusik beisteuert. Die Vorab-Single deutet sehr in die Richtung, was einem auf dem dazugehörigen Album erwartet. Der Opener A Broken Memory taucht bereits in eine düstere Stimmung ein gepaart mit Trompetensolos.

Der beste und schwungvollste Song am Album ist Bodies At Bay. A Quiet Chill täuscht durch seine Aussage und überzeugt mit einem fulminanten Refrain und einer stimmgewaltigen Al Spx. Der Abschlusssong A Season Of Doubt ist bis auf einzelne Klavierklänge beinahe eine Akustikversion, die es schafft, mit dieser Minimalistik ein Gänsehaut-Gefühl zu erzeugen.

Fazit

Wer Cold Specks durch die Songs mit Moby kennt, sollte sich das Album vorher anhören. Die Musikrichtung weicht sehr von dem ab, was vielleicht jemand durch das Album Innoscents gewohnt ist. Die erste Single Absisto hätte durch den Song Bodies At Bay ersetzt werden sollen, da dieser Song mehr in Erinnerung bleibt und zum Tanzen und Mitsingen einlädt. Bis auf vielleicht drei Songs überzeugt das Album Neuroplasticity nicht. Es ist zu düster, musikalisch eintönig und mit einer Gesamtlänge von knappen 35 Minuten zu kurz. Dennoch gibt es einen positiven Punkt und das ist die „goldene“ Stimme von Cold Specks.

Cold Specks – Neuroplasticity

Für Fans von: PJ Harvey
Mute Artists Ltd (Goodtogo)
VÖ: 22.08.2014
Gesehen um €17,98

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