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The Color Morale – Hold On Pain Ends

The Color Morale – Hold On Pain Ends

Hold on Pain Ends ist die vierte Platte der Jungs von The Color Morale (Homepage) aus Illinois, USA. Metalcore, Post Hardcore – man bezeichne es wie man will. Auch diese LP ist etwas anders als ihre Vorgänger.

Während die Texte, immer noch bedeutungsschwer und tiefsinnig, als Fortsetzung von Know Hope gesehen werden können, hat sich musikalisch schon was getan. Etwas ruhiger und gleichzeitig leicht poppig nimmt man das neue Werk wahr. So mancher ist der Meinung, dies ist ein negativer Nebeneffekt ihrer Übereifrigkeit in Sachen Songs schreiben. Vier Alben seit 2009? Eine gewisse Skepsis ist verständlich.

The-Color-Morale-Hold-On-Pain-Ends-cover

Der Opener Damnaged startet mit ruhigen Synths, später kommen Gitarre und auch Gesang dazu, was den Song ziemlich intensiv werden lässt. Bei dieser Nummer erkennt man ganz gut die Grundzüge des Albums. Outer Demons, Track zwei und erste Single des Albums, erinnert sehr stark an Know Hope, wenn man die musikalische Seite betrachtet. Gesanglich bleibt es überwiegend Clean. Ein gut gewählter Song um das Album zu präsentieren und die Fans damit auf eine etwas ruhigere, dem Post Hardcore zuzuordnende Platte vorzubereiten.

Es folgt Prey For Me, eine Nummer, bei der zuerst sehr melodische Gitarrenriffs auffallen, die im Chorus von mehrstimmigem, cleanen Gesang abgelöst werden. Ein Song, den ich sofort ein zweites Mal hören wollte! Suicide_Stigma, Track Sechs (und die zweite Single des Albums) ist vermutlich das Härteste, was Hold On Pain Ends zu bieten hat. Gemeinsam mit Dave Stephens von We Came As Romans haben die Jungs einen Song geschrieben, der das Fan-Urgestein begeistert. Stephens gibt dem Song die etwas tieferen Screams, die man auf der Platte ansonsten vermissen würde.

Abgerundet wird das ganze Album mit dem Acoustic Track Hold on Pain Ends. Dieser lässt das Album ruhig auslaufen und vollendet diese mit abwechslungsreichen Songs gespickte Platte.

Fazit

Alles in allem finde ich, Hold On Pain Ends ist ein gut durchdachtes, facettenreiches Album mit viel Ohrwurmpotenzial. Auch wenn man eventuell erst beim zweiten Durchhören wirklich gepackt wird, erkennt man dann schnell den roten Faden der Platte – und legt sie auch nicht mehr weg!

The Color Morale – Hold On Pain Ends

Für Fans von: The Word Alive, We Came As Romans, The Sorrow, More Than A Thousand
Fearless Records (rough trade)
VÖ: 12.09.2014
Gesehen um €12,75

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