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Divergent – Die Bestimmung – Filmkritik

Divergent – Die Bestimmung – Filmkritik

Basierend auf dem Jugendroman „Die Bestimmung“ von Veronica Roth zeigt Regisseur Neil Burger mit DivergentDie Bestimmung den Überlebenskampf einer jungen Frau, die in einer dystopischen Gesellschaft, in der Kategorisierung und Zuordnung  prägend sind, als unbestimmt klassifiziert wird. 

Chicago, in einer unbestimmten Zukunft: Wie alle Bewohner der Stadt muss sich die sechzehnjährige Beatrice (Shailene Woodley) einem Einstufungstest unterziehen, der dazu dient, die Einwohner in fünf Fraktionen zu unterteilen.

Altruan – die Selbstlosen, welche die Anführer der Stadt stellen.

Candor – die Freimütigen, welche immer die Wahrheit sagen. 

Ken – die Wissenden, welche Forschung und Wissenschaft betreiben.

Amite – die Friedfertigen, die die Stadt mit Nahrung versorgen.

Ferox – die Furchtlosen, welche das Militär der Stadt stellen.

Die Fraktion, welche Beatrice wählen wird, wird künftig ihre Familie und ihre Bestimmung sein, denn es gilt der Grundsatz „Fraktion vor Blut“. Ihr Einstufungstest ist jedoch nicht eindeutig, Beatrice ist eine Unbestimmte, welche aufgrund ihrer mangelnden Zuordnung von der Regierung und der Gesellschaft verfolgt werden. Um sich selbst zu schützen, verlässt Beatrice ihre bisherige Fraktion, die Altruan, und schließt sich den furchtlosen Ferox an, wo sie Four (Theo James) kennen und lieben lernt. Doch die Anführerin der Ken (Kate Winslet) hat ihre eigenen Pläne mit der Gesellschaft – und Beatrice muss erneut um ihr Leben und das derer, die sie liebt, kämpfen.

Die mit großer Spannung erwartete Verfilmung von Roths Roman „Die Bestimmung“ wird von Regisseur Neil Burger bravourös und größtenteils buchgetreu umgesetzt, er inszeniert die Geschichte der jungen, unbestimmten Beatrice tempo- und actionreich, wobei auch die Gefühle der Hauptfiguren nicht zu kurz kommen.

Mit Shailene Woodley ist die ideale Besetzung der kämpferischen, taffen Beatrice gefunden, intensiv und überzeugend spielt sie die Unbestimmte, die in keine Fraktion so recht hineinpassen will, bis sie ihren eigenen Kampfgeist und ihre Unbeugsamkeit entdeckt und zu einer wahren Ferox wird. Ihre große Liebe Four wird perfekt von Theo James verkörpert, der den knallharten Ausbildner der jungen Ferox spielt, in Wirklichkeit aber eine Schwäche für Beatrice entwickelt und sie unterstützt. Kate Winslet hat sichtlich Spaß daran, die Böse zu spielen – die Anführerin der Ken, die wie ein Computer ohne erkenntliche Gefühle oder Emotionen Entscheidungen trifft, um in ihren Augen die Gesellschaft vor möglichen Abweichungen und Irritationen zu schützen.

Divergent – Die Bestimmung bietet Popcornkino vom Feinsten: Die Geschichte der jungen Beatrice ist mitreißend inszeniert, die Optik des Filmes ansprechend und stimmig und der Soundtrack dazu schlichtweg genial darauf abgestimmt. Wer eine kitschige Liebesgeschichte um zwei junge Außenseiter erwartet wird enttäuscht werden – der Film widmet sich zwar der Entwicklung der Romanze der beiden Teenies, doch Action und Tempo stehen im Vordergrund.

Kurz: Die Bewerbung von Divergent – Die Bestimmung als eines der großen Kinohighlights des Jahres ist definitiv nicht untertrieben, wer auf großartige Kinoverfilmungen von internationalen Bestsellern steht, sollte sich den 10. April dick im Kalender einrahmen.

DIVERGENT – DIE BESTIMMUNG

Kinostart: 10. April 2014
Genre: Sci-Fi, Drama
Regisseur: Neil Burger
Cast: Shailene Woodley, Theo James, Kate Winslet
Land: USA
Dauer: 143 Minuten
Filmverleih: Constantin Film
Film Website
Für Fans von: Die Tribute von Panem

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