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Electric Theatre – Homeward

Electric Theatre – Homeward

Das Linzer Alternative-Indie-Pop-Trio Electric Theatre (Homepage) präsentiert nach seiner ersten EP A Box To Fill, die im April 2012 erschien, nun die zweite Platte. Homeward heißt das gute Stück mit insgesamt sechs Titeln, das man seit Ende Juni käuflich erstehen kann.

Den Anfang macht My Brain Is A Sponge. Dieser fängt ruhig mit Streichern, Klavier und der tiefen Stimme des Sängers David Pfeil an, steigert sich jedoch im Laufe des Songs immer mehr. Am Ende entsteht ein großes Gemisch aus verschiedenen Instrumenten, angetrieben von einer eindringlichen Gitarrenmelodie, die sich immer mehr verzerrt, dem Klavier aber noch ausreichend Spielraum lässt. Ein Einstieg, der Interesse und Neugier für die nachkommenden Titel weckt.

Electric Theatre CD Cover

But It’s Not Getting Darker Here macht von vornherein mehr Tempo und enthält mehr Gesang als der Auftaktsong. Besonders gut kommt dabei der Einsatz eines Saxofons im späteren Refrain. Es verleiht dem Ganzen noch den letzten Schliff und rundet den Song passend ab. Die Nummer drei No Light fällt im Vergleich zu den anderen beiden Titeln etwas aus der Rolle, da er zum einen mehr mit Synthies arbeitet, zum anderen, weil diesmal auch eine andere Person dem Song ihre Stimme leiht, nämlich Claudia Steinhöfler. Eine unvorhergesehene Abwechslung versehen mit einer eingängigen Melodie, nur leider insgesamt etwas schleppend.

Bei New Zealand ergreift wieder David Pfeil das Mikrofon. Der Song klingt, als hätten The National und Of Monsters And Men gemeinsame Sache gemacht – Melancholie meets Trommel-Marsch. Darauf folgt der mit über fünf Minuten Spielzeit längste Song der CD After All These Years, bevor mit The Landing auch schon das Ende eingeläutet wird.

Fazit

Electric Theatre zeigen, wie manch andere Band, dass drei Bandmitglieder vollkommen ausreichend sind, um schöne Musik entstehen zu lassen. Trotz der verschiedenen Ideen und der fachlich guten Umsetzung hätte Homeward insgesamt mehr Druck gut getan, da die Songs zum Teil etwas kraftlos daherkommen und irgendwie weichgespült wirken. Dieses überzeugende Etwas, das den Hörer mitreißt und die CD folglich in Dauerschleife in der Stereoanlage rotieren lässt, wird dabei ein bisschen vermisst. Trotzdem ist Homeward eine runde Sache, die hier und da für die eine oder andere Überraschung gut ist.

Electric Theatre – Homeward

Für Fans von: The National, White Lies, Interpol
Electric Theatre
VÖ: 27.06.2014
Gesehen um €5,99

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