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Emil Bulls – Flex Wien

Emil Bulls – Flex Wien

Am Donnerstag zelebrierten die Emil Bulls (Facebook) den Auftakt zu ihrer Sacrifice To Venus Tour in Wien. Das Flex bat sich als idealer Tourstart an, um die Songs des neuen Albums zum ersten Mal live testen zu können. Emil Bulls und Wien, zwei Parteien, die nicht unbedingt zusammenpassen, wenn man sich an vergangene Konzerte der Münchener in unserer Hauptstadt zurückerinnert. Denn meist blieben die erhofften Menschenmassen leider aus, wenn die Alternative/Metaler in Wien am Start waren. Doch dies sollte sich nun endlich ändern. Vor allem, da das neue Album der Bulls die erste Platte der Band ist, die den Sprung unter die Top 30 der heimischen Charts schaffte.

Mehr: Emil Bulls – Sacrifice To Venus – CD Review

Pünktlich um 20 Uhr starteten Cyrcus (Facebook), die erste Supportband, in einen lauten und schwitzigen Abend am Donaukanal. Die deutsche Metalband durfte sich über ein gut besuchtes, wenn auch noch verhaltenes Flex freuen und überzeugte vor allem mit gutem Sound und einem wortgewandten Frontmann.

Cyrcus @ Flex (c) Mario Baumgartner

Cyrcus
© Mario Baumgartner

Weiter ging es mit An Early Cascade (Facebook) aus Stuttgart, die ebenfalls feinsten Metal aufs Parkett legten. Die meisten Besucher versammelten sich aber noch vor dem Flex, was auch an den angenehmen spätsommerlichen Temperaturen lag.

Kurz nach 21 Uhr war es dann so weit, Emil Bulls betraten die Bühne und eines war sofort klar – heute gibt’s ordentlich auf die Fresse! Die knapp zweistündige Show, die nur so vor Energie strotzte, wurde mit dem Partykracher Pants Down eröffnet.

Emil Bulls @ Flex (c) Mario Baumgartner

Emil Bulls
© Mario Baumgartner

Weiter ging es mit einem bunten Potpourri aus den letzten Jahren der Bandgeschichte. Die Emil Bulls haben sich an diesem Abend ein wahres Brett als Set ausgesucht. Es gab sowohl für Band, als auch für das Flex, kaum eine Sekunde zum Verschnaufen.

Von Here Comes The Fire, über The Most Evil Spell, bis hin zu Between The Devil And The Deep Blue Sea wurde alles rausgehauen, was sich für Circle Pits und Wall of Deaths anbot. Einzig und allein die Fans der allerersten Stunde mussten auf Songs von Angel Delivery Service oder Porcelain verzichten. Zur Verteidigung muss man aber anerkennen, dass diese Songs einfach nicht in die Setlist gepasst hätten.

Natürlich wurden auch jede Menge neue Songs wie Rainbows & Butterflies oder Man Or Mouse gespielt, bei denen sich das Wiener Publikum schon durchaus textsicher zeigte. Sänger Christoph honorierte dies und war sichtlich positiv überrascht, was diesen Abend betraf.

Emil Bulls @ Flex  (c) Mario Baumgartner

Emil Bulls
© Mario Baumgartner

Die wenigen Sound- und Abstimmungsprobleme (zum Beispiel: Jaws Of Oblivion oder Here Comes The Fire), die es gab, fielen nicht tragisch ins Gewicht und sind bei einem Tourstart auch mit einem sympathischen Augenzwinkern leicht zu verzeihen.

Nach diesem Abend sollte die Disharmonie zwischen Emil Bulls und Wien nun endgültig aus der Welt geschafft sein und man darf sich schon freuen, wenn die Bulls wieder nach Österreich kommen!

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