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Hot Stuff: Newcomer aus Portland (USA) – presented by Rola Music – Teil 2

Hot Stuff: Newcomer aus Portland (USA) – presented by Rola Music – Teil 2

Im ersten Teil unserer Hot Stuff-Newcomer-Serie presented by Rola Music stellten wir euch die bezaubernde Sara Jackson-Holman vor. Dieses Mal widmen wir uns ihrem männlichen Solokollegen und zwei Gruppen aus Portland, Oregon, die ihr in musikalischer Hinsicht um nichts nach stehen!

WORTH

Beginnen wollen wir mit WORTH (Homepage). Hinter diesem Namen steckt jedoch keine Band, sondern der Sänger, Songwriter und Komponist Christopher Worth. Seine Musik beschreibt er selbst als Bohemian Blues Hop.

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Dem können wir uns uneingeschränkt anschließen. Wären wir jedoch gezwungen, eine eigene Formulierung für seine Musik zu finden, würden Worte wie „berührend“, „verträumt“, „mitreißend“ und „Samtstimme“ mit Sicherheit fallen! Denn egal ob minimalistische Balladen, in denen der Soul in seiner Stimme im Vordergrund steht, oder schnellere Nummern, die sein musikalisches Talent zum Vorschein bringen: Jedes Lied von WORTH ist einfach Gold!

Sein erstes Album Six Foot Soul erschien im September 2012 und wurde von Kritikern bejubelt:

Imagine a male version of Lauryn Hill with the range of Martin Fry. (ABC)

Schon ein Jahr später erschien Two, der zweite Teil seiner CD-Trilogie, die WORTH als „The Identity Tryptic“ betitelt. Den Abschluss der Reihe wird für Ende 2015 versprochen. Bis dahin kann man sich die Zeit auch mit dem Hören seiner The Trove Demos EP vertreiben, auf der eine Reihe wunderschöner Akustiknummern zu finden sind. Die können sich Fans in Graz am 20.05 gleich direkt erstehen, denn da spielt WORTH in der Scherbe. Wir empfehlen: Nicht verpassen!

Thanks

Einen ebenso kurzen und knackigen Namen hat sich die sechsköpfige Band Thanks (Bandcamp) ausgesucht. Doch dabei hören die Gemeinsamkeiten beider Acts auch schon wieder auf. Denn musikalisch bewegt sich die Band zwar ebenfalls im Bereich Soul, verknüpft diesen jedoch mit einer Prise Rock’n’Roll und Electro!

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Was dabei rauskommt benennt die Band selbst als „Dark Soul“. Dem kann man einerseits zustimmen, andererseits aber auch nicht – egal welche Formulierung man für den Stil von Thanks findet, nie stellt sich komplette Zufriedenheit ein. Es scheint kein Wort zu geben, das genau beschreibt, was man fühlt, wenn man das Debütalbum Blood Sounds hört.

Die naheliegendste Lösung für dieses Problem ist: anhören! Die treibenden Trommelschläge und tanzbaren Basslines werden euch mitreißen. In Verbindung mit den Klängen der Gitarre, des Cellos und des Keyboards wird man in einen regelrechten musikalischen Rausch versetzt. Durch diesen leitet einen die Sängerin Jimi Hendrix – ja sie heißt wirklich so – mit ihrer faszinierenden Stimme, die Uptemponummern ebenso gut bewältigen kann wie Balladen und dabei auch noch unverkennbar ist. Nehmt euch die Zeit und ihr werdet euch in der Musik von Thanks verlieren!
Wer sich der Band gleich live hingeben möchte, der kann das am 23.05 im Haus der Musik in Wien tun!

Alameda

Etwas ruhiger, aber nicht weniger berührend geht es bei der Band Alameda (Facebook) zu. Die Singer/Songwriter mit Folkeinflüssen waren ursprünglich ein Duo, bestehend aus Gitarrist und Sänger Stirling Myles und Cellistin und Sängerin Jessie Dettwiler und in Denver, Colorado ansässig. Dort spielten beide in einer Intrumental-Post-Rock-Band. Irgendetwas zog die beiden vor Jahren jedoch nach Portland und hin zu entspannteren Folkklängen.

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(c) Daniel Cole

Und das war auch gut so! Die Luft in Oregon scheint ihnen gut zu tun, seitdem sprühen Alameda nur so vor Kreativität. Ihre erste CD Seasons/Specters erschien offiziell noch zu zweit, doch wurden sie bereits damals von anderen Musikern unterstützt. Dieses gemeinschaftliche System, bei dem auch Bandfremde Musiker ihren Input uneingeschränkt hinzugeben dürfen, ist ein wichtiges Merkmal der Band und sicher auch für den Klang der Musik Alamedas verantwortlich: Ihre Songs klingen ungewollt, organisch, einfach ganz natürlich und sind dabei herzerwärmend und ebenso ergreifend wie entspannend.

Das hat sich auch auf dem zweiten Album Procession nicht geändert, bei dem ein Gitarrist und ein Schlagzeuger zum Duo dazu stießen und das im März dieses Jahres erschien. Als Quartett kann sich Alameda auch über gemeinsame Erfolge freuen. Ihre Lieder schafften es unter anderem in die NBC-Serie Chuck, in diverse Dokumentationen und auch schon in die deutschen Nachrichten!

 

Das waren auch schon die derzeit heißesten Newcomer aus dem aufsteigenden Musikmekka Portland, Oregon in den Vereinigten Staaten von Amerika. Wir sind uns sicher, ihr werdet die vier Acts ebenso ins Herz schließen und auf eure portablen Musikabspielgeräte hauen, so wie wir es schon getan haben.

Doch Sara Jackson-Holman, WORTH, Thanks und Alameda werden sicher nicht die letzten Musiker sein, die Rola Music-CEO Dominik Schmidt aus Übersee nach Europa bringt. Wir bleiben dahinter und stellen euch gern wieder „Hot Stuff“ aus Portland vor!

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Dominik Schmidt gründete 2010 die Booking- und Promotionagentur Rola Music. Seitdem bucht er für internationale und heimische Acts Shows in Österreich, Deutschland, Schweiz, Belgien, Slowenien und Tschechien. Dazu werden jedes Jahr zahlreiche Künstler promotet und in die Medien katapultiert.

Neben seiner Tätigkeit als Booker und Promoter ist Dominik Schmidt auch Musikproduzent. Seine erste Produktion, das Debütalbum von Giantree, war gleich ein großer Erfolg: Alle vier Singles schafften es in die Top 5 der FM4-Charts und auch auf zahlreichen deutschen Radiosendern gespielt. Aktuell produziert er die neue EP der Band. Das Debütalbum der Gruppe Thanks ist seine erste amerikanische Produktion.
Das Jahr über pendelt Dominik Schmidt zwischen den USA und Österreich hin und her. In Portland scoutet er neue Musiker, die er dann von Wien aus in Europa promotet.

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