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James Arthur – Arena Wien

James Arthur – Arena Wien

Ein Abend der großen Stimmen! Der Brite James Arthur beehrte am 13. Februar die Wiener Arena und hatte einen ebenso stimmgewaltigen Support im Gepäck.

Schon beim Betreten der Arena wird klar, dieser Abend steht im Zeichen der Abwechslung. Jung/alt, männlich/weiblich, Popfan/Rapfan oder auch Rockfan – bunter zusammengewürfelt als bei James Arthur (Homepage) kann ein Publikum nicht sein. Ein Meer aus den unterschiedlichsten Sprachen tummelt sich in der ausverkauften Halle und man hatte den Eindruck, dass gut ein Drittel der Fans aus dem Ausland angereist waren.

Als kurz nach 20 Uhr Norma Jean Martine die Bühne betritt, wird es plötzlich für einen Moment still im Raum. Jeder scheint auf Anhieb von der großartigen Stimme der in England lebenden New Yorkerin bezaubert zu sein. Kein Wunder, dass dieses Talent schon mit Mayer Hawthorne und Tom Odell die Bühne teilte. An dieser jungen Songwriterin sollte man unbedingt dranbleiben!

Zeit für den Haupt-Act des Abends, dessen Rap-Track Flyin‘ als Intro fungiert und für die richtige Einstimmung sorgt. Mit You’re Nobody ‚til Somebody Loves You legt der Sänger einen gelungenen Start hin, der die Fanschar zum Tanzen bringt. Die Setlist führt querbeet durch sein Debütalbum – mal soulig, mal poppig, hie und da ein kurzer Rap-Ausflug. Ein Cover von Blackstreets No Diggity erklingt beispielsweise zwischen Lie Down und mit Marvin Gayes Let‘s Get it On singt er sich dann sogar mitten ins Herz der älteren Semester. Wem die CD zu überproduziert schien, wird live seine Freude an der rohen Energie des Briten haben.

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Sich in der ersten Reihe mit dem Handy zu beschäftigen sollte man allerdings unterlassen. Der Barde setzt schon mal einen Security auf einen Fan an und bringt ihm ein knappes „Asshole“ entgegen. Unfreundlichkeit kann man dem Engländer allerdings ansonsten nicht vorwerfen – er singt sogar ein Geburtstagsständchen für eine seiner treusten Anhängerinnen. Als Abschluss erklingt dann der Song, der ihm das Touren überhaupt erst ermöglicht –  das Shontelle Cover Impossible. Noch einmal übernimmt die Menge den Gesang und bereitet damit den perfekten Schlussmoment.

James Arthur ist ein Charmeur mit Bad-Boy Attitude, der stimmlich und performancetechnisch – trotz kurzer Aussetzer – überzeugen kann. Beim nächsten Mal wird die Location bestimmt um einiges größer sein müssen, um die Fanscharen zu beherbergen.

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Vanessa Spanbauer
"Stop trying to fit in - when you were born to stand out!"
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