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James Hersey im Interview

James Hersey im Interview

Bevor es für James Hersey (Homepage) bei der Red Bull Brandwagen & FM4 Frequency Warm Up Tour (Homepage) auf die Bühne ging, nahm sich der sympathische junge Musiker Zeit, um mit uns über seine neue Platte und seine Pläne zu plaudern.

Wie geht’s dir heute?
James:
Gut geht’s mir heute, gestern war ein langer Tag, aber heute wird lustig.

Was ist für dich das besondere Highlight an so einem Abend. Gibt es eine Nummer, auf die du dich besonders freust?
James: Ich freu mich heut besonders auf eine Nummer, ja das ist richtig. Aber für mich ist es immer so: Wenn ich beim Soundcheck auf der Bühne stehe und den leeren Raum vor mir hab und alles ein bisschen komisch klingt, freue ich mich am meisten darauf, dass das ganze Ding später voll ist. Und wir raus laufen und die Leute gehen schon ab!

Wie schauen eigentlich deine Pläne für das nächste Jahr aus? Was steht alles an bei dir? 
James: Das Größte, was momentan ansteht, ist das Album. Das ist gerade fertig geworden. Das wird jetzt abgegeben und promotet. Es kommt am 19. September 2014 heraus. Das ist so das riesige Ding für mich, und dann gehen wir noch mal auf Tour im November und Dezember. Dann gibt’s sicher auch irgendwelche Shows dazwischen und genug für mich zu tun. Im Frühjahr will ich sehr gern in die USA gehen, schauen wir mal, ob das klappt. Gemeinsam mit­ Milky Chance, meinen Freunden aus Deutschland.

Vervollständige den Satz: Ein guter Popsong ist für mich… 
James: Mhm, wenn es ins Ohr geht, sofort aber genau diese Grenze zu Kitsch und Coolness überleben kann sozusagen. Viele Künstler fallen von einer Seite zur anderen, dass es quasi zu cool ist, zum wirklichen hören oder zu kitschig für echte ehrliche Leute.

In welcher Stimmung schreibst du am Liebsten deine Songs? Wann fällt es dir am Leichtesten?
James: Wenn ich voll verliebt bin. Das passiert die ganze Zeit. (lacht)

Und was machst du, wenn du nicht Musik machst?
James: Ich spiel gern so nerdige Kartenspiele wie ­Magic The Gathering und ich spiel auch Poker. Und ich lese gerne und spiel Fußball mit meinen Freunden.

Was war dein allererstes Konzert auf dem Du jemals warst?
James: Ich war 10 Jahre alt, es war ein Festival. Wiesen. Ich weiß nicht, ob es das noch gibt. Da hat ein Headliner gespielt, The Offspring und die wollte ich unbedingt sehen! Und The Distillers wollte ich sehen. Joe Strummer hat auch gespielt, das war der von The Clash, der dann gestorben ist. Das ist natürlich ein Highlight, auf das ich jetzt zurückblicken kann.  Damals wusste ich nicht, was das für eine Legende ist!

Und in deiner Karriere, was ist deine erinnerungswürdigste Show, die du jemals gespielt hast? 
James: Ich glaub das waren die zwei ganz großen Supportshows, die ich gemacht hab. Das war ein Mal für Seeed in München im Zirkus Krone. Und der crazy Moment war bei Will.i.am in Oberhausen. Das war eine Riesenarena, wie die Stadthalle, voll mit Leuten! Du siehst halt nur so Blitze und springst herum auf dieser riesigen Bühne. Das macht schon Spaß.

James Hersey im Interview (c) Christine Cizek

James Hersey im Interview (c) Christine Cizek

Du hast gesagt du warst schon auf Festivals, welches war eigentlich dein Liebstes? Wo hast du dich wohl gefühlt?
James: Als Zuschauer?

Ja als Zuschauer.
James: Als Zuschauer war ich nicht so oft auf Festivals.

Und als Musiker?
James:
Ich war so auf Alternative-Festivals, so kleine Sachen. Ich war zum Beispiel nie am Nova Rock. Am ­Frequency war ich als Gast, aber sonst, zum Spielen: Ich hab jetzt auf einem Festival gespielt, vor einer Woche circa. Das Taktraum Festival, das war – oh Mann, wenn ich wüsste, wo das war. (überlegt) Jedenfalls: Es heißt Taktraum Festival und es war cool. Das war so ein Schlosshof, es hat geregnet, aber das war den Leuten egal – ich hab trotzdem ein superlanges Set gespielt. Das war cool. In Ingolstadt war das!

Angenommen du fährst jetzt auf ein Festival und darfst nur fünf Gegenstände mitnehmen, was wären diese fünf Gegenstände?
James: Ich habe heute von Red Bull so einen Mobile Charger mitgenommen. Zusammen mit meinem Handy, das gilt als eines? Ok, sagen wir zwei. Ähm, dann Sonnenbrille, Geld und so. Ich würde meine Geldbörse nicht mitnehmen. Das waren jetzt vier, sonst noch Schuhe. Das ist wichtig!

Kommen wir noch mal zurück zum neuen Album. Worauf dürfen wir uns freuen?
James: Es sind jetzt elf Songs geworden. Ich wollte mehr machen, aber das war dann nicht mehr mit den Deadlines und so fertig. Also ich will die Songs auf jeden Fall später im Jahr releasen. Als EP oder zusätzliche Songs.Die elf Tracks spiele ich jetzt teilweise schon live. Die sind voll fett, also wir haben echtes Schlagzeug draufgepackt. Das find ich supertoll. Denn vorher war alles nur elektronisch. Jetzt hab ich’s gemeinsam mit einem Schlagzeuger fertig produziert, damit es diesen perfekten Crossover-­Vibe kriegt. Also zwischen meinen Gesang mit den eigentlich intimen Lyrics und dann diese Electro-Party-Sounds und fette Beats – das macht halt Spaß. Alles, was ich mag, ist drinnen: Also ob jetzt so Heavy Metal Gitarren, so Palm-muted Power Chords oder so John Blaire Solos. Alles da!

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg mit dem neuen Album!

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