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Jennifer Rostock – Arena Wien

Jennifer Rostock – Arena Wien

Im Rahmen ihrer Schlaflos-Tour besuchten Jennifer Rostock, mit Marathonmann als Vorband im Gepäck, am 29.01.2014 die Arena Wien. Wie gewohnt hatten die fünf Berliner außer neuen Songs auch noch viel gute Laune, eine Menge Energie und Schnaps dabei.

Die Stimmung war am Beben, und noch bevor überhaupt einer der fünf feuchtfröhlichen Musiker auf der Bühne zu sehen war, tobte das Publikum. Die Spannung stieg und die Erwartungen wurden immer weiter hochgeschraubt. Mit welchem Song würden Jennifer Rostock (Homepage) wohl den Gig starten? Würden überhaupt Songs der ersten Platte gespielt werden? Und vor allem: was wird Empfangsdame Jennifer Weist anhaben? Fragen über Fragen, die sich pünktlich um neun Uhr von selbst beantworteten. Mit ihrer Single Phantombild wagten sie sich an die Anfänge eines unvergesslichen Konzerts.

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© Aylin Izci

Und wie könnte es anders sein, dauerte es nicht lange, da gab es auch schon den ersten Schnaps – und nicht etwa Pfeffi, wie gewohnt, nein. Tatsächlich gab’s Mexikaner! Außerdem wurde viel mit dem Publikum interagiert, das macht die Fünf gleich noch viel sympathischer. Einfach nur Songs abspielen kann doch jeder, Jennifer Rostock sind da anders: Mit ihrem Witz heizen sie eben noch mehr ein.

Aber Jennifer Rostock wären nicht sie selbst, hätten sie sich nicht noch etwas ganz Besonderes einfallen lassen: nach ungefähr der Hälfte des Gigs veranstalteten die Musiker wieder mal eine Art Songcontest. Zwei Mädchen durften gemeinsam auf der Bühne mit Jennifer Weist und ihren Bandkollegen den Song Feuer performen. Die Aufregung war – verständlicherweise – groß. Natürlich wurden auch Trostpreis und Hauptgewinn verliehen: ein signierter Drumstick und ein Gratisteil vom Merchstand.

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© Aylin Izci

Für mich persönlich waren Ein Schmerz Und Eine Kehle und Du Willst Mir An Die Wäsche die Highlights des Abends. Beim zweiten Song wurden auch nackte Brüste gesichtet – und zwar nicht von Jennifer Weist. Da war tatsächlich ein Mädchen, das einfach blank zog – ganz nach dem Geschmack der Band. Aber auch Ein Schmerz Und Eine Kehle war einfach super – vor allem bei dieser Textzeile konnte sich das Publikum nicht mehr einkriegen:

Was mich so schwach macht, ist nicht die Angst, dass ich fall‘, es ist die Angst, dass ich springe!

Und schwupps, weg war Jennifer Weist – einmal begrapschen lassen vom Publikum. Ist Jennifer Rostocks Frontfrau tatsächlich einfach in die wilde Menge gesprungen.

Schlussendlich beendeten Jennifer Rostock ihr Konzert mit dem wunderschönen Track Schlaflos und mit den altbekannten und schon viel gesagten Worten „Nazis raus, Schwanz rein!“. Ja, es wurden wirklich alle Erwartungen erfüllt, an und ab sogar noch übertroffen.


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Doris Arnusch
Reps for Jesus!
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