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Lilja Bloom – More And More

Lilja Bloom – More And More

Unsere Band des Monats April ist diesmal die Solokünstlerin Lilja Bloom (Homepage), die sich neben der Musik auch als Designerin und Künstlerin betätigt. Auch wenn ihr Debütalbum erst vor Kurzem erschien, ist die Musikwelt keine neue für das Multitalent. In der Vergangenheit war Lilja Bloom bereits auf Songs ihres nicht weniger musikalischen Ehemannes Marcus Füreder alias Parov Stelar, unter anderem bei den Titeln Coco, Shine oder Dust in the Summer Rain, zu hören.

Auch wenn ihr der Hauch von Vintage, Jazz und Swing gefällt, der der Musik von Parov Stelar anhaftet, gehen ihre eigenen Songs doch eher in eine andere Richtung. Sie selbst beschreibt ihr Soloalbum als poppiger, elektronischer und minimalistischer mit Einflüssen aus den 80er Jahren, die eben diese typische Soundästhetik aus der damaligen Zeit wieder aufgreift. Das Mini-Album besteht aus insgesamt acht Songs, wobei die Hälfte davon Remixe von Parov Stelar, La Rochelle Band und A.G. Trio darstellen.

Mehr: Lilja Bloom im Interview

Den Auftakt macht der Song More and More, der zu Beginn auf einer klimpernden Klaviermelodie getragen und durchwegs mit Synthie-Effekten versehen wird. Ein wenig melancholischer als der Opener ist Golden Arrow, der durch einen langsameren Rhythmus geprägt ist.

Lilja Bloom Albumcover

Lovers Game nimmt sich den verschiedenen Stilmitteln der elektronischen Musik an, und klingt, bis auf einzelne Klaviertöne, anders als die beiden Vorgänger. Auch die sonst so markante Stimme wird mit verschiedenen Effekten überlegt und verliert dadurch ein bisschen den Wiedererkennungseffekt. Der sozusagen letzte Song von Lilja Bloom vor den Remixen nennt sich Escape und schlägt wiederum ruhigere Seiten an und arbeitet atmosphärische mit Stimmeffekten und Streichern.

Parov Stelar hat sich den ersten Song More and More zur Brust genommen, wobei leider ein wenig die Leichtigkeit, die auf dem Original vermittelt wird, verloren geht. Prägnanter sind die beiden Remixe von Golden Arrow, wobei es der von La Rochelle Band schafft, den Song noch tanzbarer zu machen. Zum Schluss wird noch mal Lovers Game von A.G. Trio neu aufgerollt, der sich mit noch mehr Druck, als ohnehin bereits im Original verarbeitet wurde, zeigt.

Fazit

More and More ist ein ziemlicher Allrounder und kann sowohl auf der Tanzfläche im Club, als auch beim Entspannen in der Sonne gehört werden. Live wird man das Album jedoch nicht von der Künstlerin zu sehen bekommen, da sie Bühnenperformances kategorisch ablehnt. Lilja Bloom präsentiert ein Debüt, das Lust auf mehr und mehr macht – auch in Anbetracht der Albumlänge.

Lilja Bloom – More and More

Für Fans von: Parov Stelar, La Rochelle Band
Daily Records (Soulfood)
VÖ: 07.03.2014
Gesehen um € 12,68

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