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Love Rosie – für immer vielleicht – Filmkritik

Love Rosie – für immer vielleicht – Filmkritik

Love, Rosie – für immer vielleicht ist eine Buchverfilmung von Cecilia Aherns gleichnamigem Roman, inszeniert vom deutschen Regisseur Christian Ditter und handelt von Freundschaft, Schicksal und die große Liebe.

Rosie Dunne (Lily Collins) und Alex Stewart (Sam Claflin) sind beste Freunde. Seit ihrer Kindheit haben sie keine Geheimnisse voreinander, schmieden Pläne für die Zukunft und treffen sich jede freie Minute. Doch auch wenn im Teenager-Alter zwischen ihnen immer eine große Anziehung besteht, kennen sie sich irgendwie zu gut, um den letzten Schritt zu wagen. Der Moment, der die Beziehung von Rosie und Alex für immer hätte verändern können, endet mit einem Blackout und leitet den Anfang einer Reihe von Missverständnissen und unglücklichen Wendungen ein, die dem Glück als Paar im Wege stehen.  Dennoch bleiben Rosie und Alex enge Freunde. Erst als Alex ihr mitteilen muss, dass er wegziehen und fortan in Boston leben und studieren wird, stellt das ihre Freundschaft auf eine harte Probe.

Dass Rosie und Alex sich am Ende doch kriegen, dürften die meisten aber ohnehin schon wissen, denn das Muster dieser Liebesgeschichte ist nicht neu: Junge trifft Mädchen, Hindernisse stehen ihrer Liebe ihm Weg – und am Ende kriegen sie sich doch. Wer davon bereits genug gesehen hat, muss sich natürlich nicht auch noch Love, Rosie ansehen – die lockere und bei allen Dramen stets humor-volle Erzählweise macht den Film allerdings durchaus liebenswert und besonders. Vor allem Lily Collins, Tochter des gleichnamigen Sängers Phil, verleiht dem Film einen ganz besonderen Charme, der es dem Zuschauer leicht macht, sich in ihre Rolle hineinzuversetzen und mitzufiebern, wann es denn endlich zum allseits ersehnten Kuss kommt. Aber auch Sam Claflin verkörpert seine Rolle als Alex durchaus authentisch und glaubwürdig.

Die Schwächen der Geschichte liegen eher bei den Nebencharakteren. Etwaige Liebeskonkurrenten werden wenig sympathisch, dafür aber umso mehr stereotypisch dargestellt. Das beginnt mit dem Verhalten Gregs (Christian Cooke), dem Vater von Rosies Tochter, beim Desaster der Schulballnacht, später benimmt er sich bei einer Beerdigung daneben und schließlich missbraucht er auf schäbige Weise das Vertrauen von Rosie, was es Rosie sehr leicht macht, ihn zu verlassen. Auch Bethany (Tamsin Egerton) und Sally (Suki Waterhouse), die Freundinnen von Alex halten lediglich als hübsche, dumme Blondchen her, welche höchstens für einen Lacher zu gebrauchen sind. Hier zündet aber leider nicht jeder Gag, und so bleibt Love Rosie am Ende doch eher etwas fürs Herz statt fürs Zwerchfell.

Möchte man zu Love Rosie ins Kino, was ich an dieser Stelle jedem „Rom-Com“-Fan empfehle, sollte man Taschentücher parat halten – denn an emotional aufgeladenen Momenten, untermalt von der Stimmung entsprechenden Musik wird hier definitiv nicht gespart. Sei es Rosies herzzerreißende Rede auf Alex‘ Hochzeit oder der Augenblick, in dem sie sich endlich kriegen, der Film drückt gnadenlos auf die Tränendrüse.

Fazit

Nicht ganz klischeelose, aber schön gefilmte, mit der richtigen Filmmusik untermalte, romantisch erzählte und in der weiblichen Hauptrolle hervorragend gespielte Romantikkomödie.

Love, Rosie – für immer vielleicht

Kinostart: 31. Oktober 2014
Genre: Romantik, Komödie
Regisseur: Chrisitan Ditter
Cast: Lily Collins, Sam Claflin, Christian Cooke, Suki Waterhouse
Land: Deutschland/GB
Dauer: 102 Minuten
Filmverleih: Constantin Film
Für Fans von: P.S. Ich liebe Dich, Harry und Sally

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