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Mittelerde: Mordors Schatten im Test

Mittelerde: Mordors Schatten im Test

Vor einigen Wochen erschien der neuste Trailer zu der Hobbit: Die Schlacht der fünf Armeen und lies somit wieder ein Feuer in den Herzen der Fans auflodern. Doch wer nicht bis Dezember 2014 auf die Rückkehr nach Mittelerde warten kann, sollte noch mal einen Blick auf das Werk des Publishers Warner Bros. Games und ihren Entwicklern Monolith Productions, Inc. werfen. Die Rede ist natürlich von Mittelerde: Mordors Schatten (Homepage), dass bereits am 30. September 2014 für den PC, Playstation 3, und der Xbox 360, sowie für die beiden Next-Gen Konsolen Playstation  4 und Xbox One erschienen ist.

Trotz längerem Erscheinungsdatum kleben wir immer noch wie gebannt am PC, um unser Hunger nach mehr zu stillen, und werden auch noch mit dem kostenlosen DLC „Power of Defiance“, welches am 21.November für alle Aktuellen Konsolen und dem PC erschien, mit dem neuen Charakter Lithariel, einer Waffenrune und einem neuen Herausforderungs-Modus, in dem wir hochrangige Schergen Saurons vernichten müssen, belohnt.

Der neue Charakter Lithariel im Angesicht ihrer Feinde. © Warner Bros. Interactive Entertainment

Der neue Charakter Lithariel im Angesicht ihrer Feinde. © Warner Bros. Interactive Entertainment

Ein spielerisches Intro auf den Mauern vor Mordor lässt uns erste Erfahrungen im Umgang mit dem Schwert zuteil werden und enthüllt bereits eine tragische Wendung im Leben unseres Hauptprotagonisten Talion. Dieser verliert durch die Rückkehr Saurons nach Mordor, seinen einzigen Sohn und seine geliebte Frau.  Durch eine rituelle Tötung seiner Familie wird der Waldläufer mit einem Elben-Geist verbunden. Fortan schwören beide diesen Fluch zu brechen, in dem sie die Verantwortlichen zur Strecke bringen. Eine Gruppe namens die Hand Saurons

Von der Geisterwelt verstoßen und mit einem schemenhaften Elben-Herren, der nun in uns innewohnt, erwachen wir in  Mordor wieder. Diese Welt wird nun von Scharen von Orks besetzt und bietet nur allzu selten ein freundliches Gesicht. So beginnt unsere Reise in der Einöde, die mit vielen Ruinen einer vergangenen Ära gepflastert ist. Anfangs versuchen wir uns zu orientieren und entdecken schon bald weiß leuchtende Türme, die sich als Spawnpunkte und Reiseknoten entpuppen. Des Weiteren wird die Spielwelt in verschiedene Bereiche aufgeteilt, die wir mittels der Karte und der vorher genannten Türme frei bereisen können.

Sobald die Orientierung gefunden wurde, begeben wir uns mit Schwert, Bogen und Dolch auf die Fährten Gollums und entdeckten einige geschichtliche Hintergründe der später stattfindenden Handlung der Herr der Ringe-Trilogie. Hier lag das Hauptaugenmerk auf die Herstellung der Ringe der Macht und ihrem Schöpfer, welcher nun mit Talion verbunden ist.  Doch auch so lassen sich viele Geschichten erzählende Artefakte finden.

Die rätselhafte Kreatur, Gollum hilft uns dabei, die Vergangenheit des Elben zu enträtseln. © Warner Bros. Entertainment Interactive

Die rätselhafte Kreatur Gollum hilft uns dabei die Vergangenheit des Elben zu entschlüsseln. © Warner Bros. Interactive Entertainment

Die Devise lautet hier, immer schön die Augen offen halten. Wer seine Umgebung unbeachtet lässt, findet sich schon bald in einer Horde unfreundlicher orkischer Grünhäute wieder. Fähige Waldläufer hingegen nutzen ihr Gelände und sorgen zum Beispiel durch das öffnen eines Bestien Käfigs für Chaos unter den Orks. Ebenso entledigen wir uns unserer Widersacher mit hinterlistigen Attacken und Ablenkungsmanövern, um die Reihen der Feinde zu lichten, bevor es zu einer direkten Konfrontation kommt.

Unser menschliches Dasein hilft uns bei physischen Problemen, wie Hinrichtung während eines Kampfes oder den akrobatischen Meuchelmörder Sprüngen auf unsere Gegner.Doch Talion hat noch mehr trickreiche Begabungen. In zwei Fähigkeits-Tabellen untergliedert, können wir neue Mechaniken des Kampfes und der Geisteskontrolle erlernen. So gewährt uns der Elben Geist, die Fähigkeit, die Gedanken unserer Feinde zu lesen, welche wir dazu nutzen den Aufbau Saurons Armee zu überblicken. Diese ist in Anführer und ihren mächtigen Häuptlingen unterteilt.  So erkennen wir Machtkämpfe unter den Orks und wer zu welchem Häuptling steht.

Sprung-Attacken sind ein effektiver Weg, uns bereits einem Gegner vor dem Kampf zu entledigen. © Warner Bros. Interactive Entertainment

Sprung-Attacken sind ein effektiver Weg, um uns bereits einem Gegner am Anfang des Kampfes zu entledigen. © Warner Bros. Interactive Entertainment

Diese Informationen sind von großer Bedeutung, da sie uns die Schwächen und Stärken der jeweiligen Gegner offenbaren. Wir können die Angst vor Caragors (Wolfartige riesen Bestien) nutzen, um einen Anführer in Panik zu versetzen.  Das koppeln wir mit der Fähigkeit, den Geist einer solchen Kreatur zu kontrollieren, und reiten mit unserem persönliches Schoßtier zu unserem Duell.

Im späteren Spielverlauf ist es uns sogar möglich, den Geist der Feinde zu unseren Gunsten zu nutzen. Wir können Anführer auswählen und markieren sie mit unseren geisterhaften Fähigkeiten, um sie später unserem Willen zu beugen. Nun unter unserer Kontrolle stehend, helfen wir dem Ork sich einen Platz neben eines Häuptlings zu sichern. Diesen müssen wir nur noch herausfordern und unsere Falle zuschnappen lassen.

Fazit

Mittelerde: Mordors Schatten ist ein Must-have für alle Herr der Ringe-Fans. Warner Bros. Entertainment und die Entwickler Monolith Inc. liefern uns hiermit packende Kämpfe und eine mehr als interessante Geschichte, welche uns Geschehnisse zwischen dem Hobbit und der Herr der Ringe in interaktiver Form wieder gibt. Die Spieler sind sich ebenso einig und bewerten das Spiel sehr Positiv.

Grafisch gibt es nichts auszusetzen und wer Mordors Schatten als die Ausgeburt eines Assassin´s Creed meets Batman Game bezeichnen würde, hat zwar recht, doch gibt es durch eine brillante Mischung des Gameplays nichts zu meckern. Wer auf actionlastige Kämpfe mit einer kräftigen Würze an taktischem Vorgehen Gefallen findet, sollte nicht lange zögern und Mordors Schatten zu eigen machen. Viele Punkte sprechen für das Spiel und viele Punkte erhält es auch von uns, nämlich 9 von 10.

Mittelerde: Mordors Schatten

Releasedate: 30. September 2014
Plattform:PC, Xbox 360, Xbox One, PS 3, PS 4
Genre: Action, RPG
Publisher: Warner Bros. Entertainment
Entwickler: Monolith Inc.
Ungefähre Spieldauer: 17 Stunden
Für Fans von: Herr der Ringe, Assassins Creed, Batman,
USK: 16
Preis: gesehen um 44,99 Euro

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