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MØ im Interview

MØ im Interview

Die Dänin (Homepage) vereint catchy Songs mit einer energiegeladenen Bühnenshow und besucht im November Österreich! Wir haben mit dem Power-Girl unter anderem über die Spice Girls geplaudert und versucht zu klären, warum Musikerinnen aus Skandinavien gerade so angesagt sind!

Hallo MØ! Es hat sich ein ziemlicher Hype um dich entwickelt, noch bevor dein Album No Mythologies To Follow überhaupt veröffentlicht war. Wie reagiert man darauf?
MØ: 
Ich habe mir selbst Druck gemacht, weil die Songs aus einem unverfälschten Teil in mir stammen sollten – also ganz unabhängig von den Meinungen anderer! Es war eine Herausforderung sich zu öffnen und Songs zu schreiben. Mein Produzent Ronni Vindahl und ich sind sehr zufrieden damit.

Die CD ist jetzt schon eine Zeit lang draußen – Erleichterung?
MØ: 
Ich bin sehr beschäftigt seit dem Release und viele Nächte bleiben schlaflos. Aber das ist super! Es sind die besten Momente in meinem bisherigen Leben genau in dieser Zeit passiert. Es ist wunderbar, es endlich mit den Leuten teilen zu können. Die Reaktionen sind sehr positiv, wofür ich enorm dankbar bin.

Kurze Zwischenfrage:  Teilweise gibt es immer noch Probleme bei der Aussprache deines Namens – Was war die kreativste Aussprache?
MØ: 
Es klang fast wie „Mwihu“!

Du bist mit sämtlichen Vergleichen konfrontiert, von Grimes bis Lana Del Rey – Kompliment oder Fluch?
MØ: 
Ich mag sie! Obwohl wir sehr verschieden sind, sehe ich in der Musik Gemeinsamkeiten. Ich wurde in den letzten Jahren viel verglichen und es ärgert mich nicht. Manchmal gefällt mir der Act, mit dem ich in Verbindung gebracht werde, nicht einmal, allerdings erkenne ich den Grund für die Parallelen.

Du hast in der Vergangenheit mit Avicii und Diplo gearbeitet. Wirst du wieder mit ihnen arbeiten?
MØ: 
Ich habe eine lange Liste mit Wunsch-Partnern, kann allerdings noch nichts verraten. Avicii habe ich davor nicht einmal getroffen, aber Diplo sehe ich oft. Angefangen hat allerdings alles auf Twitter – sehr zeitgemäß!

Momentan scheint in Skandinavien Girlpower in der Luft zu liegen. Was macht euch so badass?
MØ: 
(lacht) Ich finde es großartig, dass du uns Skandinavierinnen badass findest. Vielleicht liegt es an der ausgeprägten „me“-time die wir dank unserer wohlhabenden Regierungen haben – aber das hätte wohl den umgekehrten Effekt. Vielleicht liegt es am Wasser oder am kühlen Wetter…ich kann es echt nicht sagen!

Hast du ein paar gute Haar-Tipps für uns?  Deine Haare sind eines der Top-Themen auf Youtube!
MØ: 
Ich würde zwar nicht sagen, dass meine Haare wundervoll sind – sie sind lang, schwer und unkontrollierbar – aber es ehrt mich! Mein Statement-Look, der geflochtene Pferdeschwanz, entstand spontan. Er ist einfach praktisch, weil ich mich gerne viel auf der Bühne bewege und wild tanze. Da ist es super, wenn mir meine Haare nicht ständig ins verschwitzte Gesicht fallen.

Warum hast du die Spice Girls gecovert und was war dein Lieblings-Girl?
MØ: 
Die Spice Girls waren meine erste große musikalische Obsession und ich habe durch sie zur Musik gefunden. Es ist ganz einfach witzig! Sporty Spice hat die besten Klamotten, rockt coole Posen und hat die beste Stimme – deshalb sie!

Wenn wir in dem Jahrzehnt bleiben – Deine Lieblingssendung der 90er?
MØ: 
Wir hatten zu der Zeit nur zwei Fernsehsender, also habe ich nicht sonderlich viel Internationales gesehen. Bei meinen Freunden hab ich aber Beverly Hills 90210 und Baywatch mitgeschaut.

Wie wichtig sind dir Social-Media und der Kontakt zu deinen Fans?
MØ: 
Sehr wichtig! Es ist wunderbar, dass man mittlerweile direkt mit den Leuten sprechen kann, die einen unterstützen. Speziell ein paar Fans in Brasilien sind enorm lange dabei und mit ihnen chatte ich immer wieder mal über Facebook und Twitter.

Die letzten Worte gehören dir – eine Message an die Fans?
MØ: 
Bleibt frei und weltoffen! Lasst euch nicht von Perfektion treiben, denn dann seid ihr langweilig und das wollt ihr bestimmt nicht!

Wohl wahr! Vielen Dank für das nette Interview!

Anmerkung: Da ihr Konzert im Mai wegen Krankheit leider absagen musste, besucht sie Wien am 27. November 2014! Also auf ins Flex!

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Vanessa Spanbauer
"Stop trying to fit in - when you were born to stand out!"
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