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New Found Glory – Resurrection

New Found Glory – Resurrection

Denkt man an Pop-Punk, kommen einem Bands wie Blink 182, The Offspring oder Sum 41 in den Sinn. Dabei gibt es da eine Band aus Florida, ohne die wir heutzutage auf großartige Acts wie All Time Low und The Story So Far verzichten müssten (Anm.: Ihre Namen stammen aus Textzeilen des Albums Sticks And Stones). Die Rede ist von New Found Glory, die seit mittlerweile 17 Jahren Hits am Fließband produzieren.

Nachdem Gitarrist Steve Klein die Band im vergangenen Jahr verließ, stand das Projekt New Found Glory (Homepage) gehörig auf der Kippe. Umso passender, dass man sich nun mit Resurrection wieder aus der Versenkung zog und auf Anhieb den Sprung unter die Top 30 der US-Charts schaffte.

Resurrection Cover

Und nach 17 langen und lehrreichen Jahren klingen New Found Glory immer noch exakt ident (was äußerst positiv gemeint ist). Probiert es am besten selbst aus: Kopfhörer ins Ohr, Augen schließen, und den Sommer 2003 mit all seinem Enthusiasmus noch einmal aufleben lassen.

Natürlich darf auch die charakteristische Rhythmik von Gitarrist Chad Gilbert nicht fehlen, der den Songs einen dezenten Hardcore-Touch verleiht. Seine Riffs, gepaart mit der Ausnahmestimme von Jordan Pundik, sorgen einfach für gute Laune und Pop-Punk at its best.

Vorab durfte man sich schon den Opener Selfless zu Gemüt führen, den die Band bereits auch live performte. Ein typischer New Found Glory Song, zu dem es auch ein schickes Video zu bestaunen gibt, welches ihr euch hier ansehen könnt.

Einen punktuellen Anspieltipp zu Resurrection kann man eigentlich gar nicht geben. Denn die Platte besticht durch ihre Kontinuität und lässt sich problemlos durchhören. Egal, ob das ruhigere Angel, die 2000er-Skate-Ära Nummer Living Hell, oder der Titeltrack Resurrection. Man möchte einfach den Moment festhalten und der gesamten Welt seine Luft-Schlagzeug-Moves zeigen.

Fazit

Das Ziel von New Found Glory war es, eine Platte aus dem Boden zu stampfen, deren Songs alle live funktionieren werden. Alleine dieser Anspruch unterstreicht die Qualität von Resurrection. Denn dieses Ziel konnten die Jungs bravourös erreichen. Resurrection, zu Deutsch „Auferstehung“, ist nicht nur der passende Name für die Wiederkehr von New Found Glory, sondern steht für die zähe Überlebensfähigkeit eines ganzen Genres. Pop-Punk is not dead!

New Found Glory – Resurrection

Für Fans von: Blink 182, Man Overboard, Four Year Strong
Hopeless Records (Soulfood)
VÖ: 10.10.2014
Gesehen um €13,99

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