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Nova Rock Festival 2014 – Tag 1

Nova Rock Festival 2014 – Tag 1

Ganz nach Nova Rock-Manier haben wir schon gegen Mittag die erste Bierdose geöffnet – nach einer anstrengenden Anreise und noch anstrengenderen Zeltplatzsuche hatten wir uns das durchaus verdient. Lange ausruhen konnten wir uns dennoch nicht, schon um 14 Uhr wurde unser Festivaltag mit Buckcherry eröffnet. Gleich zu Beginn ist aber aufgefallen, dass irgendwie gar nicht so viele Leute anwesend waren, wie man es sonst so vom Nova Rock kennt.

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Buckcherry | © Lennart Horst

Danach ging’s gleich mit Sepultura und Bring Me The Horizon weiter. Zwar hab ich letztere Band schon gefühlte tausend Male live erlebt, wollte aber trotzdem ziemlich weit vorne hin. Dazu muss ich allerdings noch eins sagen: Liebe österreichische Metalcore-Fangemeinde, viele von euch benehmen sich im Moshpit wie Idioten und sind nicht sehr hilfsbereit. So, das musste mal gesagt werden!

Bring Me The Horizon | © Lennart Horst

Zeit für eine kleine Essenspause – ich kann euch den dänischen Hot Dog nur empfehlen – und dann noch schnell die Merchandise-Stände abchecken. Nach ewig langer Zeit war’s nun endlich soweit: Bühne frei für Steel Panther! Zugegeben, sie machen zwar mehr Show als Musik, aber waren trotzdem mein Highlight des ersten Tages. Neben Perversitäten (ich muss bei „fishy pussy“ immer noch teils lachen und teils weinen) und Gespräche über Kokain konnte man auch einige entblößte Brüste entdecken – sehr zu Freuden der Band und des Publikums.

Steel Panther | © Lennart Horst

Steel Panther | © Lennart Horst

Den ersten Sonnenbrand hatte ich mir dann auch gleich gesichert. Slayer können also ruhig kommen, die wollte ich ja auch schon seit Jahren live erleben! Musikalisch war die Band wirklich gut (obwohl man zum Teil schon merkte, dass man hier mit älteren Modellen zu tun hatte). Ein wenig störend war jedoch, dass Slayer wenig bis gar nicht mit dem Publikum interagierten. Da kann ich mich auch zu Hause hinsetzen und ein Album reinschmeißen. Nichtsdestotrotz waren die Fans in Laune und gingen voll ab.

Volbeat | © Lennart Horst

Volbeat | © Lennart Horst

Der erste Tag wurde von uns mit Volbeat beendet. Die Stimmung war am Kochen und die Band konnte das Publikum mitreißen. Besonders gefallen hat mir an ihnen, dass sie live mindestens genau so gut klingen wie auf den Alben. Oft versagen manche Bands bei Livesets ja kläglich… Der erste Tag war ein guter Auftakt für das restliche Nova Rock Festival, nun heißts aber ab ins Zelt und schlafen!

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Doris Arnusch
Reps for Jesus!
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