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Elke Lichtenegger und der Ö3-Chef äußern sich zum Shitstorm

Elke Lichtenegger und der Ö3-Chef äußern sich zum Shitstorm

Es ist DAS Video, über das gerade das ganze Land spricht und das seit der Veröffentlichung am 21. April tausendfach in den diversen sozialen Netzwerken geteilt wird: Ein Ausschnitt aus einem Interview, dass die Ö3-Mitarbeiterin Elke Lichtenegger mit Okto TV führte. In den gerade 1:14 Minuten äußert sie sich über einen Zwischenfall mit Imagine Dragons und hinterließ einen faden Beigeschmack bei heimischen Musikern. So hielt sie die Truppe aus Las Vegas fälschlicherweise für 

irgendso eine österreischische, vollkommen unbekannte Band, die halt irgendwie versuchen uns ein Lied zu verkaufen, das wir aber nicht wollen weil es wahrscheinlich ganz schlecht ist.

Nun äußerte sich der Ö3-Chef Georg Spatt auf der Facebook-Seite von Ö3 wie folgt:

Liebe Ö3-HörerInnen,
ich verstehe den Ärger und die Entrüstung über das Interview von Elke Lichtenegger. Es tut mir sehr leid, dass sich viele Musiker und Interessierte durch dieses Interview in ihrer kritischen Meinung gegenüber Ö3 bestätigt sehen. Ich entschuldige mich für die in diesem Interview augenscheinliche Gedanken- und Respektlosigkeit, die nicht der Einstellung von Ö3 und seiner Redaktionen entspricht. Selbstverständlich ist mir die kritische Einstellung vieler Interessierter zum Thema Österreichische Musik im Zusammenhang mit Ö3 bekannt und ich stehe dazu auch in einem ständigen, für viele leider unbefriedigendem Austausch. Und diese Diskussion muss auch fortgeführt werden und wir sind gefordert, bessere Bedingungen und eine Atmosphäre der Wertschätzung und des Miteinander zu schaffen. Und dieses Interview von Elke Lichtenegger hat leider, aus welchen unüberlegten Motiven auch immer, eine Verletzung der sowieso angespannten Gesprächssituation bewirkt, für die ich mich „nur“ entschuldigen kann. „Nein“, Ö3 denkt nicht so!
Georg Spatt, Ö3 Chef

Auch Elke Lichtenegger selbst veröffentlichten auf ihrer Facebook-Seite nun ein Statement:

Liebe Hitradio Ö3 Gemeinde,

wenn man Mist baut, muss man auch sagen: „Ja, was ich da in diesem Interview vor einem Jahr gesagt habe, war falsch und dafür möchte ich mich in aller Form entschuldigen!“

Es war nicht meine Intention Musiker, Musikschaffende oder Musikinteressierte zu beleidigen. So denke ich nicht als Privatperson und auch nicht als Ö3-Moderatorin. Es war ein Fehler, dieser Fehler ist mir passiert und dem stelle ich mich auch. Für alle, die ich mit dieser Aussage unbewusst angegriffen habe, möchte ich hiermit eine große Entschuldigung aussprechen!

Ob damit nur Schadensbegrenzung betrieben werden soll und Elke Lichtenegger aus Versehen die wahre Einstellung von Ö3 zur heimischen Musik offenbart hat oder sich einfach nur unglücklich ausdrückte, sei dahingestellt. Wir hoffen allerdings, dass diesem Faux-Pas Taten folgen werden und Musik aus Österreich auch auf Ö3 in Zukunft vermehrt zu Hören sein wird!

Was hältst du von den beiden Statements zum Vorfall?

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