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Pegasus – Chelsea Wien

Pegasus – Chelsea Wien

Das Schweizer Indie-E-Pop Quartett Pegasus (Homepage) überzeugte uns auf ganzer Linie. Und zwar am 11.02.2014, als sie zu Besuch im Wiener Chelsea waren. Mit einem klaren und dennoch energiegeladenen Sound, wie wir ihn kaum aus dem Club in den Stadtbahnbögen kennen, hatten die vier Vollblutmusiker die perfekte Voraussetzung, um zu zeigen, was in ihnen steckt.

Wie wir im Interview mit Sänger Noah vor der Show erfahren haben, wollen sich die sympathischen Eidgenossen musikalisch immer weiter entwickeln. Und das stößt natürlich nicht immer nur auf Gegenliebe. Pegasus polarisieren in ihrer Heimat mit den neuen Dub- und Elektronicelementen in ihrer sonst so populären Musik. Das Wiener Publikum jedenfalls war durch die Bank begeistert.

© Daniel Kubera

© Daniel Kubera

Für die Performance der neuesten Single Digital Kids erntete die Band tosenden Applaus. Dass diese ohnehin schon kleine Location gar nicht ausverkauft war, hatten wir bei der Lautstärke schon wieder fast vergessen. Die gelungene Mischung aus alten und neuen Tracks brachte jede(n) zum Tanzen. Von alten Bekannten wie Man On Mars über Rise Up oder Skyline bis hin zu noch unveröffentlichten neuen Nummern waren alle Köstlichkeiten in der Setlist vertreten.

Einzig an der Kommunikation zwischen Band und Publikum haperte es ein wenig. Die Hochsprache fiel dem Frontman sichtlich nicht leicht. Und das Verstehen des österreichischen Akzents schon gar nicht. Zugegeben, ihr Dialekt lässt sich für uns auch eher mit einem löchrigen Schweizer Käse vergleichen. Aber genau diese Barrieren, die immer wieder ein entzücktes Lachen hervor riefen, verhalfen zu einer lockeren Atmosphäre.

© Daniel Kubera

© Daniel Kubera

Nach einer Vorspeise und 15 Hauptgängen wurde uns nach etwa einer Stunde das Dessert präsentiert. Wie die Band es bei ihren musikalischen Anfängen in kleinen, verkommenen Schweizer Bars und Clubs zu pflegen wusste, begab sich die ganze Besetzung zum Schluss in den Zuschauerraum und sang ein letztes Stück a cappella. Vierstimmig versteht sich. Wow!

Nächstes Mal sehen wir Pegasus hoffentlich in einer größeren Halle wieder. Denn mit den Musikern verhält es sich so wie mit Schweizer Schokolade. Vom ersten bis zum letzten Bissen (beziehungsweise Ton) ein voller Genuss!

Wie gefielen dir Pegasus im Wiener Chelsea?

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