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Rancid – Honor Is All We Know

Rancid – Honor Is All We Know

Endlich ist es da! Rancid (Homepage), das sind Tim Armstrong, Lars Frederiksen, Matt Freeman und seit 2007 Ex-The Used Drummer Branden Steineckert, welche an dieser Stelle eigentlich gar nicht weiter vorgestellt werden müssten, veröffentlichen nach über zwei Jahrzehnten im Business und fünf Jahren Wartezeit seit Let The Dominoes Fall Studioalbum Nummer acht.

Honor Is All We Know nennt sich dabei das gute Stück, welches schon am Cover erkennen lässt, das man eine ordentliche Portion Rancid in den (musikalischen) Arsch getreten bekommt. Dies bestätigen auch die Verkaufszahlen, so krachte der Langspieler gleich auf Platz 20 der US-Billboard-Charts. Wie sagt schon ein Sprichwort: „Ehre, wem Ehre gebührt.“

Rancid_Honor_Is_All_We_Know_Album_Cover

Treffend genau beschreibt auch dieses Sprichwort den Charakter der Platte. Die Herren aus Kalifornien erobern die Gehörgänge wie eh und je mit spartanisch strukturiertem „auf die Fresse“ Punkrock. Anspieltipps wären dabei Tracks wie Back Were I Belong, Honor Is All We Know, Grave Digger oder Already Dead.

We’re on a mission/Got no remorse

100 miles an hour/Collision Course

Ohne Rücksicht auf Verluste überollen einem Rancid wie eine Dampfwalze mit 100 Sachen (Collision Course) oder shaken ganz gechillt im Offbeat-Rhythmus zu Hammondorgel und knackigen Basslinien (Evil’s My Friend, Everybody’s Sufferin‘).

Auf Honor Is All We Know bleibt die Band hörbar der gewohnten Linie der 90er Jahre treu und wagt sich bis auf Ausnahme von Malfunction kaum in unbekannte Gewässer. Dies tut jetzt zwar keinen Abbruch, jedoch weiß man spätestens seit Indestructible aus dem Jahr 2003, dass Tim Armstrong und der Rest der Bande in Sachen Songwriting mehr drauf hat.

Fazit

Wie schon erwähnt, bietet Honor Is All We Know  14 Tracks voll energiegeladenen bodenständigen Punkrock mit ganz viel Oi! Oi! Oi! welcher das Trommelfell hart aber herzlich erzittern lässt. Jedoch schafft es die Platte gerade aufgrund fehlender oder vielleicht zu sehr erwarteter Innovation nicht sich in den Reigen der Rancid Klassikern wie etwa Indestructible, Rancid (2000) oder …And Out Come The Wolves einzureihen.

Rancid – Honor Is All We Know

Für Fans von: NOFX, Social Distortion, Operation Ivy
Epitaph Europe/Indigo
VÖ: 27.10.2014
Gesehen um €15,99

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