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Saphirblau – Filmkritik

Saphirblau – Filmkritik

Die Regisseure Felix Fuchssteiner und Katharina Schöde verfilmen nun – nach dem Erfolg von „Rubinrot“ – mit Saphirblau den zweiten Teil der erfolgreichen Bestseller-Reihe von Kerstin Gier und lassen zwei junge Zeitreisende durch Intrigen, Machtspielchen und Verrat taumeln – untermalt von passender Musik und zahlreichen Liebeswirren.

Gwendolyn Shepherd (Maria Ehrich), als tollpatschiger Teenager ohnehin schon mit zahlreichen Problemen konfrontiert, hat zusätzlich noch ein kleines Geheimnis: Sie ist eine Zeitreisende und gehört einer Geheimloge an, welche ihre zeitreisenden Mitglieder auf Missionen in die Vergangenheit schickt. Als wäre das alles nicht schon verwirrend genug, hat ihr auch noch der gutaussehende Gideon (Jannis Niewöhner) den Kopf verdreht, ebenfalls ein Zeitreisender, welcher sich nun äußerst rätselhaft gegenüber Gwendolyn benimmt. Inmitten von Weltrettungs-Missionen und dem Erlernen des Menuett-Tanzens spielen zusätzlich noch Gwendolyns Gefühle verrückt, was sie im Moment überhaupt nicht gebrauchen kann. Offenbart sich doch nun eine gefährliche Allianz, welche es auf Zeitreisende abgesehen hat, und auch der Graf von St. Germain (Peter Simonischek) scheint seine eigenen Ziele zu verfolgen, welche Gwendolyns Leben gefährden…

Nach dem Erfolg von „Rubinrot“, der ersten Verfilmung der „Edelstein-Trilogie“, folgt nun mit Saphirblau die Fortsetzung der Liebesgeschichte rund um Gwendolyn und Gideon, welche als junge Zeitreisende nicht nur die Welt, sondern auch ihre Gefühle füreinander retten müssen. Die Regisseure Felix Fuchssteiner und Katharina Schöde schaffen mit Saphirblau einen gelungenen Mix aus Teenie-Drama und mysteriösen Rätseln, welche gelöst werden müssen, ohne dabei ins unangenehm Kitschige abzurutschen. Die Buchvorlage wird gut umgesetzt, auch amüsante Nebenfiguren wie der Wasserspeier Xemerius (Stimme: Rufus Beck) oder Gwendolyns Großvater in jungen Jahren (Bastian Trost) werden gemäß der Romanvorlage übernommen und unterhalten durchaus. Ein besonderes Lob muss an dieser Stelle für die Kostüme angebracht werden: Diese sind schlichtweg umwerfend und detailverliebt ausgearbeitet.

Auch die Schauspieler geben sich alle Mühe: Etwa Maria Ehrich und Jannis Niewöhner als junges Zeitreise-Liebespaar, welche nicht nur mit Teenie-Problemen, sondern auch noch zusätzlich mit der Rettung der Welt beschäftigt sind und trotzdem noch Zeit haben, zahlreiche Liebesdramen zu erleben. Beide sind mit sichtlichem Spaß an der Sache dabei, ebenso wie Peter Simonischek, welcher den undurchsichtigen Grafen von St. Germain verkörpert.

Saphirblau ist eine durchaus gelungene Mischung aus Teenie-Drama und geheimnisvollen Verschwörungen, welche sich auf sensible Weise der Thematik der ersten Liebe und dem langsamen Erwachsenwerden annimmt. Der Film ist zwar eher für eine jüngere Zielgruppe bestimmt, doch auch ältere Fans der Buchvorlage werden erfreut zur Kenntnis nehmen können, dass der verfilmte Roman bravourös und mit viel Liebe zum Detail umgesetzt worden ist.

SAPHIRBLAU

Kinostart: 14. August 2014
Genre: Fantasy / Drama
Regisseur: Felix Fuchssteiner, Katharina Schöde
Cast: Maria Ehrich, Jannis Niewöhner, Peter Simonischek, Bastian Trost, Rufus Beck
Land: Deutschland
Dauer: 116 Minuten
Filmverleih: Constantin Film
Film Website
Für Fans von: Rubinrot

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