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Screaming Headless Torsos – Reigen Wien

Screaming Headless Torsos – Reigen Wien

Es ist der 16. März 2006, die Screaming Headless Torsos spielen im Porgy & Bess. Es wird ein Konzert, das von dem damaligen Publikum bis heute nicht vergessen wurde. In dem gemütlichen Jazzclub in der Wiener Innenstadt beeindruckten die Torsos (wie sie von ihren Fans genannt werden) den ausverkauften Klub mit einem wilden und energischen Auftritt. Freedom Bremner, der Frontsänger der Band, war der Erste – und wahrscheinlich auch der Letzte – der in dem Jazzlokal einen Stagedive machte.

Acht Jahre später befinden wir uns im Reigen Wien. Die Torsos spielen mit einer leicht veränderten Bandbesetzung und werden von einem genauso großen Publikum willkommen geheißen. Viele erinnern sich noch an die magische Nacht von 2006.

Nach einem lebendigen und energischen Set der Vorband Palindrome erscheinen die Screaming Headless Torsos auf der Bühne und Gitarren-Guru David Fiuczynski setzt ein mit dem Riff einer ihrer meist bekannten Songs, Vinnie. Hiermit setzt er den Ton für einen wilden Abend.

Screaming Headless Torsos im Reigen Wien, 13.10.2014.

© Ouriel Morgensztern

Weiter geht es mit Brooce Swayne, ein Track ihres brandneuen Albums Code Red. In der Studioversion spielt hier der Leadgitarrist von Maroon 5, James Valentines, ein fantastisches Solo. Er ist nur einer der vielen bekannten Gastspieler der Platte: P’funk Keyboardspieler Bernie Worrell und Saxophonist/Keyboardspieler Casey Benjamin beteiligten sich ebenso an der CD wie Ron St. Germain (Red Hot Chilli Peppers, Muse, U2 und so weiter), der das Album produzierte.

Die Show wird fortgesetzt mit dem funky Wizard Of Woo, gefolgt von dem thematisch dunklem Song Running Black Water und einem besonderen und sehr persönlichen Cover von Jimi HendrixAngel. Diese Interpretation änderte sich stilistisch von einer Ballade mit einem jazzigen Gitarrensolo zu einer Melodie mit einer Ska Bridge, welche das Publikum in Trance versetzt. Ich nehme an, dass sowohl die Band sowohl sich als auch das Publikum beruhigen wollte.

Screaming Headless Torsos im Reigen Wien, 13.10.2014.

© Ouriel Morgensztern

Den zweiten Teil des Abends fingen die Torsos mit einem ihrer Klassiker von dem Debütalbum 1995 an, Word To Herb. Die erschaffene Stimmung wurde weiter getragen mit Field of Light und Almond Pear in Love, zwei Songs des Code Red Albums. Zwei Stunden und zwei Zugaben später beenden Screaming Headless Torsos  ihre sehr inspirierte Show mit einer fünfminütigen Schlagzeug Demonstration von Daniel Sadownick und dem Song Smile In A Wave.

Die Code Red-Tour wird die Screaming Headless Torsos noch in die Schweiz, nach Deutschland und anschließen Südamerika und in die Vereinigten Staaten bringen. Man kann nur hoffen, dass es nicht wieder acht Jahre dauern wird, bis die Band nach Wien zurückkehrt!

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