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Skindred – Szene Wien

Skindred – Szene Wien

Skindred (Homepage) haben ihre fettesten Beats eingepackt und bei ihrer Tour auch in Wien halt gemacht. Am 11. Februar wurde die Wiener Szene zur fetten Party. Ausverkauft. Doch wie heißt noch gleich die neue CD?

Nachdem Maplerun (Homepage) und Soil (Homepage) den Abend eröffnet haben, klingt aus den Boxen ein vertrautes Lied: AC/DC rufen mit Thunderstruck alles was in der Wiener Szene rumläuft vor die Bühne und mit John William’s Imperial March heisst es „Conentance, verdammt!“ wenn König Benji Webbe sich in Schale wirft und seine Stimme von der Bühne zum einfachen Partyvolk durchklingt! Und da hat das Beatkränzchen bereits begonnen! „Bounce!“

(c) Julian Haas

(c) Julian Haas

Einerseits ist es ein komisches Gefühl, nach einem anstrengenden Arbeitstag auf dem Weg in die Szene zu sein und zu wissen dass man sich in ein paar Minuten auf einer Es-ist-mir-egal-welcher-Stil-es-ist-Hauptsache-es-knallt-Party befindet, auf der anderen Seite ist es genau das was die Stadt braucht!

Put you camera down and enjoy the music, fucker!

Viel zu selten darf man sich gehen lassen. Es waren die alten Hadern die das Konzert durchzogen und die Leute mitgerissen haben. Ratrace, Trouble, Babylon und alles was die Füße tanzen und die Hände waven lässt hat die Setlist geschmückt. Sie sind die Könige und bieten Unterhaltung für einfache Narren. Dazwischen wurde mit eher kitschigem Material  aufgegeigt, die Stimmung jedoch nicht geknickt. In 16 Jahren Bandgeschichte darf sowas schon mal vorkommen. Kurze Predigten an Ethik und Werte, musikalische Zwischenwürfe von Macklemore’s White Walls, Schnipsel von Metallica’s Sad But True, ein feiner Dup Step Remix von Toxicity und ein „everybody get down“ á la Slipknot’s Spit It Out –Tradition hat für Überraschungen gesorgt und die Einbindung des Publikums virtuos zelebriert.  Nach knapp 50 Minuten war der offizielle Teil aus, nach 2 weiteren Songs wars das an Skindred- Feeling. Für heute.

Was bleibt zu sagen…HipHop, Reaggy, Metal, Mosh Pits, harte Worte, Bier, schwingende Hüften und vorallem Haare, Outfits die knallen und Musik die von Beats nur so wuchert. Wenn das nächste Mal die kitschigen Stellen wie We Live vergessen werde, ist es ein durchgehendes High. Wie man es dreht „Nobody, nobody gets out alive!“.

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Und die neue CD? Master Webbe hat es glaub ich ein, zwei mal erwähnt…Kill The Power! 

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Verena Oberhofer
‎~ pour moi, l'habitude est juste synonime de mort. ~
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